28.04.2021 - 16:48 Uhr
SchwarzhofenOberpfalz

Schwarzhofen lässt gemeinsame Abwasser-Entsorgung prüfen

von Helga ProbstProfil

In Sachen Abwasserentsorgung steht der Markt Schwarzhofen vor einer richtungsweisenden Entscheidung: Soll die Kläranlage in Meischendorf weiterbetrieben oder sollen die Abwässer künftig in die Gemeinde Altendorf weitergeleitet werden? Klarheit soll eine Kostenberechnung schaffen.

Auslöser für diese Überlegungen sind verschärfte Richtlinien zur Abwasserbehandlung, die massive Umrüstungen nach sich ziehen. Als Alternative wurde konkret für die Kläranlage in Meischendorf der Anschluss an die rund 1,3 Kilometer entfernte Anlage in Altendorf ins Gespräch gebracht. Einen entsprechenden Vorschlag der Nachbargemeinde Altendorf nahm der Marktrat an. Es wird eine gemeinsame Kosten- und Wirtschaftlichkeitsberechnung für die Kläranlagen Meischendorf und Altendorf mit eventueller Abwasserleitung nach Altendorf in Auftrag gegeben. Die Kosten werden die Gemeinden Schwarzhofen, Altendorf und Guteneck unter sich aufteilen.

Aus der nichtöffentlichen Sitzung gab Bürgermeister Maximilian Beer bekannt, dass für zwei Parzellen im Baugebiet „Am Hennensteig“ die Verkaufsurkunden von Notar Florian Mächtel vorbehaltlos genehmigt worden sind. In Zangenstein soll Bauland geschaffen werden: Hierfür wird Beer Angebote bei Baufirmen einholen und prüfen, ob diese selbst in Eigenregie ein Neubaugebiet erschließen können. Für den Bauhof wurde eine Kehrmaschine zum Preis von 6283 Euro bei der Firma Merkl angeschafft.

Der Bürgermeister wurde ermächtigt den Auftrag „Deckenbau Bodenäckerstraße/Krimlinger Weg“ bis zu einer Auftragssumme von maximal 50 000 Euro an die wirtschaftlichste Baufirma zu vergeben. Zuletzt war noch das Honorarangebot zur Planung des Aufzuges im Schwarzachtal-Kindergarten ergänzt worden. Der bestehende Ingenieurvertrag musste um 11 453 Euro erweitert werden.

Mit dem Ergebnis der umfangreichen Überprüfung des Straßen- und Wegebestandsverzeichnisses der Ortsstraßen des Marktes Schwarzhofen waren alle Gremiumsmitglieder einverstanden und würdigten den enormen Arbeitsaufwand.

 

 

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