(sis) Auf großes Interesse stieß ein Info-Abend des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Schwend-Poppberg-Gruppe in der Birglandhalle nach Schwend eingeladen. Norbert Winter vom Planungsbüro Seuß Ingenieure GmbH aus Amberg stellte Herr Winter die Pläne zur Sanierung und Optimierung der Wasserversorgungsanlage vor.
Das Grundnetz entstand in den Jahren 1949/1950. Es versorgt derzeit 2100 Einwohner in insgesamt 47 Ortschaften mit Trinkwasser. Einige davon sind Teile von Nachbargemeinden. Die Versorgungsgebiete sind in fünf Zonen aufgeteilt, als da sind Schwenderöd, Frechetsfeld, Poppberg, Dickatshof und Einsricht. Ihr Wasser sprudelt aus zwei Tiefbrunnen in Schwend.
Durch die alten Wasserleitungen entstehen dem Zweckverband jährliche Verluste von bis zu 20 Prozent, absolut etwa 25 000 Kubikmeter. Geplant ist jetzt, die Hochbehälter in Frechetsfeld und Dickatshof stillzulegen. Dafür wird der Hochbehälter in Poppberg generalsaniert und mit einer dritten Wasserkammer für 400 Kubikmeter erweitert. Der bisherige Hochbehälter in Schwenderöd wird mit zwei Wasserkammern zu je 500 Kubikmeter neu gebaut. Außerdem sollen alle alten Wasserleitungen durch neue ersetzt werden.
Insgesamt kommt auf den Wasserzweckverband eine Investitionssumme von 11,5 Millionen Euro zu. Die Realisierung kann aufgrund der Größenordnung nur schrittweise erfolgen, sollte aufgrund der Dringlichkeit aber zügig umgesetzt werden. Um diese Summe schultern zu können, besteht die Möglichkeit, Förderungen zu beantragen.
Zum Ende kam die Frage nach dem zukünftigen Wasserpreis. Die Verbandvorsitzende, Bürgermeisterin Brigitte Bachmann, rechnet mit einer Erhöhung von bisher 1,72 auf 2 Euro pro Kubikmeter.













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