20.02.2020 - 17:29 Uhr
Deutschland und die WeltOberpfalz

Seat rockt die Zulassungsstatistik und jubelt laut

Seat baut die Eigenmarke Cupra konsequent aus. Nach dem überaus erfolgreichen Cupra Ateca folgt nun der zweite Streich: Der Leon Cupra.

von Michael Ascherl Kontakt Profil

Braucht Seat wirklich eine eigene Marke, um besonders sportliche Modelle an Mann und Frau zu bringen? Eine Frage, die vor zwei Jahren aufkam, als die Spanier stolz "Cupra" launchten. Der Erfolg gibt ihnen sowas von Recht: 10 000 Cupra sind seither verkauft - jeder vierte Ateca ist ein Cupra, und da sprechen wir von einem Mittelklasse-SUV mit 300 PS im 50 000-Euro-Segment. Die Folge? Seat bringt weitere Cupras zum Händler: den Cupra Leon, den Cupra Leon Sportstourer und den Cupra Formentor. Letzteres das erste Auto, zu dem es keinen Seat-Bruder gibt.

Die Live-Premiere des Cupra Leon

Seit zehn Jahren wächst Seat unaufhörlich, und zwar zweistellig, Jahr für Jahr. Den Marktanteil von 1,7 Prozent im Jahr 2010 haben sie auf 3,4 Prozent im vergangenen Jahr verdoppelt. Und für Januar 2002 stehen schon wieder 27 Prozent plus auf den Charts, die Deutschland-Geschäftsführer Bernhard Bauer in Davos an die Wand projiziert. Warum Davos?

Nun, weil dort Schnee liegt und der für Normal-Verkehr gesperrte Flüelapass samt Up- und Downhill-Kurs und Wedelstrecke auf dem Eis bereit sind, um die Winterqualitäten des Cupra Ateca Limited Edition unter Beweis zu stellen. Schönheit trifft Traktion und wohl so ziemlich genau Geschmack und Bedürfnisse des wohlhabenden Hüttenwirts: 300 PS, Allrad, Carbonteile an Heck und Front, kupferfarbene 20-Zöller, Brembo-Bremsen und eine Akrapovic-Abgasanlage. Es gibt eine Spezialfarbe Graphene Grau und einen edel-sportlichen Innenraum mit Alcantara und Karbon. Das SUV kostet 50 615 Euro und ist auf 1999 Exemplare limitiert. Standardsprint: 5,2 Sekunden, Spitze 247 km/h. Schöner Jahresbeginn für Seat also, und es geht so weiter. Demnächst kommt der neue Leon. Den Tarraco wird es als Plugin-Hybrid geben, und auch ein weiteres Elektroauto steht in den Startlöchern. Bereits im Programm hat Seat ja den Mii, der nun nach Verabschiedung der Förderung durch die Bundesregierung schon für 14 000 Euro stromert. "Wir sind laut", spielt Bauer auf die Strategie an, Seat mit Musik in Verbindung und junge Leute zur Marke zu bringen. Dieses Konzept geht voll auf. Seat ist zweitstärkster Importeur in Deutschland.

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