06.03.2020 - 14:04 Uhr
SelbOberpfalz

Umsatz von BHS Tabletop wächst

Der Porzellanhersteller BHS Tabletop in Selb hat seinen Konzernumsatz für das Jahr 2019 steigern können. Für dieses Jahr rechnet das Unternehmen vor allem mit Problemen, die der Coronavirus verursacht.

Blick in das BHS-Tabletop-Werk in Schönwald. Der Porzellanhersteller hat Zahlen für 2019 vorgelegt.
von Externer BeitragProfil

Trotz spürbarer Investitionszurückhaltung von Kunden in Exportmärkten und vieler schwelender Handelskonflikte ist den Porzellanhersteller BHS Tabletop AG, ein Unternehmen der Serafin Gruppe, im abgelaufenen Geschäftsjahr profitabel gewachsen. Mit 121,4 Millionen Euro lag der Konzernumsatz leicht höher als im Vorjahr (118,7 Millionen Euro), wie BHS Tabletop am Freitag mitteilt. Das Unternehmen erzielte demnach ein operatives Konzernergebnis (Ebit) vor Sondereffekten in Höhe von 3,9 Millionen Euro und lag damit leicht unter dem Vorjahresniveau (4,1 Millionen Euro). Die ergebniswirksamen Sondereffekte resultieren aus einer Veränderung im Vorstand und einer Wertberichtigung auf eine passive Finanzanlage.

Der Konzernjahresüberschuss, um die Sondereffekte bereinigt, beläuft sich auf 2,8 Millionen Euro (Vorjahr: 2,9 Millionen Euro). Die positive wirtschaftliche Situation gehe einher mit einer fast gleichbleibenden Zahl von Beschäftigten - 2019 waren es durchschnittlich 1155 Mitarbeiter, im Vorjahr 1165.

"Es ist uns gelungen, zum Beispiel durch neue Produktkonzepte, individuelle Dekorlösungen aus unserem Kreativzentrum oder das Tabletop Sortiment Playground zentrale Bedürfnisse unserer Kunden zu bedienen. So konnten gegenläufige Trends im Marktumfeld gut kompensiert werden", sagt Vorstandsvorsitzender Gerhard Schwalber laut Mitteilung.

Vertriebserfolge feierten die BHS-Tabletop-Marken auch international. Bauscher stattete etwa das italienische Kreuzfahrtschiff Costa Smeralda mit 130 000 Stück Porzellan aus. Für 2020 plane das Unternehmen Investitionen von 5 Millionen Euro- vor allem in Digitalisierung und IT. Einen negativen Effekt erwarte es durch eine weitere Verbreitung des Coronavirus, weil es Reise- und Ausgabeverhalten der Kunden wie Hotels, Restaurants, Fluggesellschaften oder Kreuzfahrtschiffe massiv beeinflussen würde.

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