Selb
17.03.2026 - 12:58 Uhr

Unfälle bei Winterglätte auf der A9 und A93 – hoher Sachschaden

Zwei Unfälle bei winterlichen Straßenverhältnissen auf der A9 und A93 führen zu hohem Sachschaden und einer Verletzung. Die Polizei muss anrücken.

Auf der A9 und A93 ereigneten sich zwei Unfälle bei Winterglätte. Die Polizei musste anrücken. Symbolbild: Robert Michael/dpa
Auf der A9 und A93 ereigneten sich zwei Unfälle bei Winterglätte. Die Polizei musste anrücken.

Winterliche Straßenverhältnisse herrschten in den späten Nachmittagsstunden des 16. März auf den hochfränkischen Autobahnen. Zwei Fahrer passten die Geschwindigkeit nicht rechtzeitig an, weshalb die Beamten der Autobahnpolizei aus Hof anrücken mussten. Hoher Sachschaden entstand laut Mitteilung der Polizei bei einem Crash, der sich um 18.30 Uhr auf der A9 bei Berg ereignete. Ein 28-jähriger Mann war mit seinem hochmotorisierten BMW M5 bei Schneematsch mit Sommerreifen unterwegs. Der Bolide geriet ins Rutschen und blieb nach mehreren Kollisionen mit der Leitplanke demoliert am Straßenrand stehen. "Der Fahrer wurde nicht verletzt, sein BMW dürfte jedoch nur noch Schrottwert aufweisen", heißt es in der Mitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Hof. Die Beamten schätzen den Sachschaden auf 120.000 Euro. Außerdem wurde die Leitplanke auf einer Länge von rund 20 Metern aus den Verankerungen gerissen.

Um 19.35 Uhr krachte es anschließend auf der A93 bei Selb. Ein 21-jähriger Mann war hier mit seinem BMW in Richtung Norden unterwegs und wollte durch Bremsen seine Geschwindigkeit an die winterlichen Straßenverhältnisse anpassen. Dabei geriet das Auto jedoch ins Schleudern und schlug frontal in der Leitplanke ein. Ein 21-jähriger Mitfahrer in dem BMW wurde dabei leicht verletzt. Ein Krankenwagen brachte den jungen Mann ins Krankenhaus. Auf der Suche nach der Unfallursache stießen die Polizisten auf zwei weit unter der Toleranzgrenze abgefahrene Winterreifen an der Hinterachse des Unfallfahrzeugs. "Sie nahmen eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den 21-jährigen Fahrer auf. Neben der ungeeigneten Bereifung attestierten die Beamten den beiden Unfallfahrern jeweils eine den winterlichen Wetterverhältnissen nicht angepasste Geschwindigkeit als Unfallursache", erklären die Ermittler weiter.

Diese Meldung ist mit Informationen der genannten Polizeidienststelle und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.

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