02.07.2020 - 09:05 Uhr
Sigl bei VilseckOberpfalz

Führungswechsel beim Zweckverband zur Wasserversorgung der Sigl/Sigras-Gruppe

Beim Zweckverband zur Wasserversorgung der Sigl/Sigras-Gruppe geht eine Ära zu Ende. Nach 36 Jahren als Verbandsrat, davon 24 Jahre als Vorsitzender, stellt Andreas Lindner sein Führungsamt zur Verfügung.

Übergabe von Andreas Lindner an Peter Gradl mit den künftigen Verbandsräten in neuer Funktion
von Rudi GruberProfil

In seiner letzten Verbandsversammlung als Vorsitzender trug Andreas Lindner den Rechenschaftsbericht für die vergangenen sechs Jahre vor. Die Erneuerung des Brunnens II war seinen Worten zufolge schwierig. Dabei seien Altlasten-Arbeiten zu erledigen gewesen, die technisch nicht einwandfrei abgelaufen seien. Eine unterbrochene Sperrrohrabdichtung habe große Missverständnisse aufgeklärt. Die Beratungen über eine Notversorgung seien ohne Erfolg verlaufen.

Laut Lindner wurde in Kalchsreuth ein Verteilerschacht für eventuelle Umbauten vergrößert. Die Wasser-Rohrleitung zwischen Sigras und Kleinalbershof mit einer Länge von 134 Metern sei geplant, eine Förderung der Maßnahme beantragt worden. Der Zweckverband habe Johannes Wopperer als neue Fachkraft für die Wassertechnik eingestellt.

Dem scheidenden Vorsitzenden Andreas Lindner war es ein Anliegen, den beiden Bürgermeistern Hans-Martin Schertl und Hans-Jürgen Strehl für die gute Zusammenarbeit im Wasserzweckverband und das Vertrauen zu danken. „Miteinander, Freundschaft und Vertrauen“, das waren nach Lindners Worten die Leitlinien in den vielen Jahren.

Als Andreas Lindners Nachfolgers als Verbandsrat wurde Christian Lindner vereidigt. Zum neuen Verbandsvorsitzenden für die nächsten sechs Jahre wurde einstimmig Peter Gradl gewählt, sein Stellvertreter ist Otmar Scharf. Dem Rechnungsprüfungsausschuss gehören Christian Lindner, Peter Baumgärtner und Karl Trummer an.

Neue Beiträge vereinbart

Änderungen in der Entschädigungssatzung und der Geschäftsordnung winkten die Verbandsräte geschlossen durch. Auch eine Ergänzung des Zuschuss-Antrages für die Leitungssanierung in Streitbühl fand die Zustimmung aller. Letzter Tagesordnungspunkt war die öffentlich-rechtliche Vereinbarung mit der Gemeinde Edelsfeld für die Übertragung der Verwaltungsarbeiten und der jährlichen Abrechnung der Verwaltungskosten. Der neue Vertrag gilt ab dem 1. September 2020. Ein nichtöffentlicher Teil beschloss die Sitzung.

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