Vorsitzender Armin Heuberger hatte bereits im Januar Edelreiser von den Bäumen geschnitten und sie dunkel und frostsicher eingelagert. Für die Unterlagen der Edelreiser besorgte er Apfelwildlinge. Die Kinder erfuhren, dass es ein Irrtum sei, den Kern eines bestimmten Apfels als Samen in die Erde zu stecken, um diese Sorte Apfelbaum zu erhalten. Nur durch Züchtungen würden Sorten entwickelt, die süß oder sauer schmeckten, zum Einlagern, Mosten oder für den sofortigen Verzehr geeignet seien. Nur durch das Veredeln würden diese Züchtungen vermehrt, so Heuberger.
Der OGV-Vorsitzende schnitt mit einem sehr scharfen Messer Unterlage und Edelreiser, beim Verbinden beider Teile mit Naturbast halfen die Mädchen und Buben fleißig mit. Damit weder Wasser noch Schmutz oder Schädlinge in die Schnittstellen eindringen konnten, wurde Baumwachs sauber verstrichen. Die jungen, frisch veredelten Bäumchen wurden in Töpfe gepflanzt und jedes Kind durfte sich welche mit nach Hause nehmen.













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