18.05.2018 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

ich und seine Liebsten für alle Eventualitäten absichern So bleibt's in der Familie

Sich und seine Liebsten für alle Eventualitäten absichern - Vortrag von Berater

Der Experte und seine Mitstreiter (von links): Robert Winkler (Apotheker), Axel Jakobitz (Rechtsanwalt), Christian Pürner (Generationen-Berater), Dirk Bätz (Versicherungsmakler), Holger Schwandner (Digitaler Nachlass) und Martin Deubzer (Wirtschaftsprüfer und Steuerberater). Bild: wpt
von Wolfgang RuppertProfil

Christian Pürner ist Generationen-Berater. Mit seinen Kooperationspartnern, die Fachmänner in ihren jeweiligen Branchen sind, hatte er im neu geschaffenen Konventum im Hinterhof des Klosterladens einen Vortrag organisiert, der darüber aufklären sollte, welche Vorkehrungen getroffen werden könnten, damit Familien generationenübergreifend für alle Eventualitäten abgesichert sind.

Das Spektrum reicht dabei von rechtlichen über finanzielle bis hin zu gesundheitlichen Angelegenheiten, die mit in die Generationen-Beratung einfließen sollten. Deshalb muss Pürner beispielsweise auf die Expertise eines Rechtsanwalts zurückgreifen. Was aber macht ein Generationen-Berater eigentlich?

Der Experte sagt: "Viele Menschen denken immer, sie seien für den Notfall ausreichend abgesichert und vorbereitet. Wenn dann aber tatsächlich etwas Unerwartetes eintritt, dann merken sie erst, dass sie da vielleicht etwas sehr Wichtiges vergessen haben." Um seinen Zuhörern deutlich zu machen, was genau seine Tätigkeit ist, erzählte er ihnen eine Geschichte von Anna und Hans. Die beiden lernen sich kennen, verlieben sich in einander, heiraten und bauen ein Haus. Ihr Glück scheint perfekt, als ihre gemeinsame Tochter Julia auf die Welt kommt. Um dem Kind bestmöglichst gerecht zu werden, geht Anna in Elternzeit. Hans arbeitet nun, um seine Familie versorgen zu können. Was aber würde passieren, wenn Hans plötzlich einen Herzinfarkt hat? Über die rechtlichen Folgen und Möglichkeiten zum Treffen von Vorkehrungen klärte Rechtsanwalt Axel Jakobitz auf. Die Geschichte der Familie ging aber weiter.

Anna hat eine Mutter, die eine kleine Rente bezieht und in ihrem eigenen Einfamilienhaus lebt. Eines Tages erreicht sie ein Alter, in dem sie nicht alleine für sich sorgen kann. Sie muss in ein Pflegeheim. Eine enorme finanzielle Belastung steuert auf die junge Familie zu. Ihre gesamte Zukunft könnte auf dem Spiel stehen. Aber auch für diesen Fall hätte sie vorsorgen können.

Versicherungsmakler Martin Bätz und Wirtschaftsprüfer Martin Deubzer zeigten, wie die Mutter eine Pflegevorsorge abschießen oder ihr Vermögen innerhalb der Steuerfreibeträge ihren Kindern hätte schenken können. "Die Generationen-Beratung soll eine ganzheitliche Lösung darstellen", erklärte Pürner. Deshalb greift er unter anderem auch auf das Fachwissen eines Apothekers zurück, der Medikamentenpläne erstellt.

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