Eslarn
02.08.2026 - 11:33 Uhr

So lief das Oldtimertreffen der Zündapp-Freunde in Kreuth

Historische Zweiräder und seltene Modelle lockten zahlreiche Besucher zum Oldtimertreffen der Zündapp-Freunde in Kreuth. Ein besonderes Highlight war die gemeinsame Ausfahrt rund um Eslarn. Für Lacher sorgte ein motorisierter Bierkasten.

Der Hof der Autowerkstatt 1A Distner Autoservice in Kreuth stand am Wochenende ganz im Zeichen historischer Zweiräder. Zum besonderen Oldtimertreffen der Traditionsmarke Zündapp kamen zahlreiche Oldtimerfreunde mit Motorrädern, Mopeds und Bulldogs nach Eslarn. Schon bei der Einfahrt wurden die Besucher von einem liebevoll auf Strohballen präsentierten Zündapp-Motorrad begrüßt.

Für die Bewirtung der zahlreichen Besucher sorgten die Mitglieder der Oldtimer-Selbsthilfegruppe mit Unterstützung einiger Helfer. Das engagierte Team bot Grillspezialitäten und Getränke. Musikalisch umrahmt wurde das Treffen von der 13-jährigen Theresa, Tochter von Katrin Kaiser und Albert Zinkl.

Größtes Motorrad von Zündapp

Zu den Höhepunkten der Ausstellung gehörte die seltene Zündapp K 800 von Bernhard Kaiser. Das Vorkriegsmodell aus dem Jahr 1936 mit Beiwagen gilt als größtes serienmäßig gebautes Motorrad der Marke Zündapp.

Auch der Nachwuchs zeigte großes Interesse an der historischen Technik. Johannes Schmid, Sohn von Sebastian Schmid, stellte die BMW R 69 S seines Vaters vor. Zwischen den historischen Fahrzeugen entwickelten sich viele Fachgespräche. Restauratoren und Oldtimerfreunde tauschten Erfahrungen aus und gaben Tipps zu Technik, Ersatzteilen und Restaurierung weiter – ganz im Sinne der Oldtimer-Selbsthilfegruppe.

Für einen besonderen Hingucker sorgte Josef Distner, Sohn von Werkstattinhaber Martin Distner. Mit einem selbstgebauten, motorisierten Bierkasten fuhr er über den Hof und erntete dafür viele Lacher.

Jeder hilft jedem

Den Abschluss und zugleich Höhepunkt bildete eine gemeinsame Ausfahrt der historischen Zündapp-Motorräder rund um Eslarn. Die historischen Zweiräder boten mit ihren Fahrern ein eindrucksvolles Bild.

Ins Leben gerufen wurde das Treffen von Josef Bock, Martin Distner, Karl und Tobias Fürtsch, Bernhard Kaiser, Jürgen Merold und Sebastian Schmid. Die Idee zur Gründung entstand im November 2023 durch Jürgen Merold. Daraus entwickelte sich die Oldtimer-Selbsthilfegruppe, die seit rund zwei Jahren besteht. Der Name beschreibt das Selbstverständnis der Gemeinschaft treffend: Jeder hilft jedem. Ob Ersatzteilsuche, technische Fragen oder Restaurierungsarbeiten – das Wissen wird untereinander geteilt.

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