Gerade zur Osterzeit steht das Kreuz im Mittelpunkt der Christen. Für Alois Meller ist es viel mehr als nur ein Denkmal: Seit er vor sechs Jahren die Diagnose Krebs erhalten hat, ist das Kreuz für ihn ein Zeichen der Hoffnung. Aus seinem Gottvertrauen heraus machte er das Gelübde: „Sollte ich meinen 75. Geburtstag erleben, werde ich ein Kreuz aufstellen.“
Am Ostermontag, seinem 75. Geburtstag, hat er nun sein Gelübde erfüllt. Zu diesem herausragenden Ereignis und zu seiner Geburtstagsfeier hatte Meller seine große Verwandtschaft und seinen noch größeren Freundeskreis nach Söllitz eingeladen, um die Segnung des Kreuzes gemeinsam zu feiern.
In Söllitz ist Alois Meller geboren und hier hat er auch seine Jugendjahre verbracht. Von daher stammt auch die enge Verbindung zur Wallfahrtskirche zu den 14 Heiligen Nothelfern. Es hat lange gedauert, bis der richtige Platz für das sakrale Schmuckstück gefunden war. Pfarrer Hans Spitzhirn machte schließlich den passenden Vorschlag, den alle mitgetragen haben. Gleich neben dem Kircheneingang sollte das Kreuz jeden Kirchgänger begrüßen. Mit Unterstützung der Kameraden des OWV Wernberg-Köblitz wurde der Gedanke in die Tat umgesetzt.
Zum Kreuz gehört auch eine Statue der Gottesmutter. Diese hat Hans Birner gestiftet und vom Kunstmaler Reinhold Hauer farblich fassen lassen. Am Ostermontag Nachmittag erhielt das Kreuz durch Pfarrer Hans Spitzhirn den kirchlichen Segen. Die vielen Gäste aus der nahen und weiteren Umgebung waren voll des Lobes für das wunderschöne, neue Kreuz, das eine weitere Zierde der Wallfahrtskirche ist.













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