01.04.2019 - 14:04 Uhr
Sorghof bei VilseckOberpfalz

Kirwagemeinschaft Sorghof setzt sich für Erhalt des Brauchtums ein

Bei ihrer Jahreshauptversammlung zog die Kirwagemeinschaft Sorghof Bilanz für das abgelaufene Vereinsjahr. Vorsitzender Manuel Plößner blickte in seinem Bericht auf einige Veranstaltungen zurück.

Etwa die Teilnahme am Faschingszug oder die Waldweihnacht, bei der man sich wieder um den Glühweinstand gekümmert hatte. Bei der Rotwildschau in Heringnohe sammelten die Kirwaleute unter den Besuchern Spenden für den erkrankten Basti. Ein stolzer Betrag kam dabei zusammen.

Als Höhepunkt des abgelaufenen Jahres bezeichnete Plößner die sehr gut besuchte Kirwa, die der Verein gemeinsam mit der Feuerwehr, dem Sportverein und dem Siedlerbund abgehalten hat. Er hob auch den Vereinsausflug nach Marktheidenfeld zur Weinlese hervor. Heuer soll es einen Wanderausflug zum Spitzingsee geben.

Plößner ging auf einige Punkte der Sorghofer Kirwa ein, die der Verein aufgegriffen hat. Des Weiteren nannte er einige Ziele, die es in den nächsten Jahren mit allen Vereinen gemeinsam zu realisieren gelte.

Bürgermeister Hans-Martin Schertl würdigte den Einsatz der Mitglieder für den Erhalt von Tradition und Brauchtum, die sehr wichtig für das Dorf und die gesamte Stadt Vilseck seien. Mit dem Stadtoberhaupt sprachen die Mitglieder über diverse Sicherungsmaßnahmen, um künftig das Gefahrenpotenzial rund um das Baumaufstellen zu minimieren.

Plößner appellierte an die Mitglieder, um neue Mitglieder zu werben. Interessierte können sich jederzeit bei den Verantwortlichen melden. Die erste Tanzprobe wird voraussichtlich im Mai stattfinden. Die Vorbereitungen für die Kirwa (Samstag bis Montag, 27. bis 29. Juli) sind im vollen Gange, und auch das Programm steht bereits. Altkirwabursch Werner Stubenvoll erläuterte die lange Tradition und die Entstehung der Sorghofer Kirchweih. Dass der erste Kirwabaum eine Birke gewesen sein soll, überraschte dann doch.

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