31.07.2019 - 14:07 Uhr
Sorghof bei VilseckOberpfalz

Paare drehen bei Sorghofer Kirwa fleißig Runden um den Baum

Dank guter Organisation und eines optimalen Wetters nimmt die Sorghofer Kirwa einen erfolgreichen Verlauf. Die drei Ausrichter, Feuerwehr, Siedler- und Kirwagemeinschaft, haben alle Hände voll zu tun, um die Gäste zu bewirten.

Die zehn Sorghofer Kirwapaare präsentieren beim Baumaustanzen flotte Volkstänze auf dem Podium.
von Autor ERProfil
Das Oberkirwapaar 2019: Deborah Burger und Daniel Ritz.
In gekonnter Weise meisterte Lt. Colonel Christopher L'Heureux (li.) den Bieranstich. Mit am Foto: 1. Bürgermeister Hans-Martin Schertl, Kirwasprecher Manuel Plößner, Feuerwehr-Vorsitzender Kubilay Kuscuoglu und Braumeister Anton Bruckmüller. (v.l.n.r.)

Erstmals wurde beim Baumaufstellen aus Sicherheitsgründen technische Hilfe in Anspruch genommen. Ein Kran brachte das Sorghofer Kirwawahrzeichen binnen weniger Minuten in die Senkrechte. Rechte Kirwastimmung wollte dabei freilich nicht aufkommen.

Nur zwei und einen halben Schlag benötigte Lieutenant Colonel Christopher L'Heureux, um das erste Fass Bruckmüller Bier anzuzapfen. Kirwasprecher Manuel Plössner bedankte sich beim scheidenden Kommandeur der Sorghofer Partnereinheit 2/2 CR für die stetige Unterstützung. Der Militär erwiderte mit dem Dank für die zuteil gewordene Gastfreundschaft. Ein Blumengebinde gab es für die Kommandeursgattin Danielle. Bürgermeister Hans-Martin Schertl überreichte an L'Heureux den Ehrenkrug der Stadt Vilseck. Danach gab die Band Sappralot den Ton an und sorgte für ausgelassene Stimmung im Festzelt.

Die Dagesteiner Musikanten gestalteten den Kirchenzug und gaben später beim Frühschoppen viele Kostproben ihres Könnens. Bei der von Pfarrvikar Hruday Kumar Madanu zelebrierten Messe wurde die amerikanische Sängerin Eleonore Nemeth-Patton würdevoll vom Sorghofer Kirchenchor verabschiedet. Chorleiter Gerhard Kraus dankte der allseits geschätzten Solistin und Chorsängerin für ihr Mitwirken bei zahlreichen Veranstaltungen und Konzerten in den vergangenen fünf Jahren. Kraus überreichte zur Erinnerung drei handgeschnitzte Engel. Kirchenpfleger Norbert Riha bedankte sich bei den beiden Töchtern der Sängerin, Theresa und Agnes, die als Ministrantinnen immer zur Stelle waren und „beförderte“ beide Mädchen in den Stand der „altgedienten Minis“.

Vor stattlicher Zuschauerkulisse drehten zehn Kirwapaare zu den Klängen der Remerschwinger fleißig ihre Runden um den Baum. Tanzlehrer Peter Fink zeigte sich sichtlich zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge, die er mit der Note gut bewertete. Als beim Walzer die Musik abbrach, hatten Deborah Burger und Daniel Ritz den Blumenstrauß in Händen und avancierten so zum neuen Oberkirwapaar. Die Besucher geizten nicht mit Beifall für den gelungenen Auftritt. Anschließend unterhielt die Zoigl-Musi die Gäste. Bei der Verlosung des von der Familie Götz gespendeten Kirwabaums hatte Amanda Gonzales das Gewinnlos gezogen.

Zur Noukirwa am Montag folgten viele Betriebe der Einladung zum Mittagessen. Nur knapp verfehlten die Veranstalter die 100er-Grenze beim Preisschafkopf. An 24 Tischen ermittelten die Teilnehmer den Kirwa-Schafkopf-Champion. Schließlich durfte Robert Weyh den Siegerpreis, 150 Euro in bar, aus den Händen von Benno Meier und Hubert Merkl im Empfang nehmen. Guten Anklang fand auch das Baumaustanzen durch eine Gruppe des Kindergartens St. Barbara. Zum Abschluss spielte die Band Nachtwerk auf und packte dabei ihre Hitkiste aus.

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