18.03.2019 - 11:34 Uhr
Speckshof bei PoppenrichtOberpfalz

SPD-Wahlkampf in der Garage

Transparenz und Bürgerbeteiligung, Finanzplanung, Vereine als Faktor für Lebensqualität sind einige Schlagworte aus dem Wahlprogramm von SPD-Bürgermeisterkandidat Roger Hoffmann. Er präsentierte es in einer Garage in Speckshof.

„Näher am Menschen“ – SPD-Bürgermeisterkandidat Roger Hoffmann stellte in der Garage von Familie Stauber in Speckshof sein Wahlprogramm vor.
von Autor WWLProfil

„Ich freue mich sehr, dass Sie trotz der ungemütlichen Witterung in die Garage von Familie Stauber gefunden haben“, so Hoffmann zu Beginn seiner Vorstellung. Seinen beruflichen, ehrenamtlichen und politischen Werdegang aufzeigend meinte er, dass er durch seine über 30-jährige berufliche Tätigkeit bei der Bundeswehr unter anderem ausgezeichnete Führungs- und Managerqualitäten sowie eine strategische Vorgehensweise mitbringe, und damit beste Voraussetzungen für das Bürgermeisteramt habe. "Wenn ich Bürgermeister werde", so Hoffmann, "so wird meine Prämisse Zuhören, Planen und Handeln sein."

„Durch die vielen persönlichen Gespräche der letzten Wochen“, sagte er, „wurde ich bestärkt, dass eine umfassende Bürgerbeteiligung das A und O einer erfolgreichen Gemeindepolitik ist“. Es müsse uns außerdem gelingen, jüngere Menschen für die Gemeindepolitik zu begeistern, so der Kandidat, "denn diese haben oft eine ganz andere Sicht auf die Dinge". Deswegen möchte Hoffmann unter anderem ein Jugendparlament mit einem entsprechenden finanziellen Gestaltungsraum einführen.

Ein weiteres wichtiges Thema für Hoffmann sind die Vereine und ehrenamtlich tätigen Organisationen in der Gemeinde. Gute Vereinsarbeit ist seiner Meinung nach ein wichtiger Standortfaktor für eine Kommune. Deswegen möchte er auch Brückenbauer zwischen Politik, Verwaltung und Vereinen sein. Für ihn ist die Einführung einer Fördersatzung für alle Vereine wichtig. Auch die Einführung eines zentralen Vereinsmanagements und des regelmäßigen Austauschs der Vereine könnte er sich gut vorstellen. Die Kooperationen zwischen Bildungseinrichtungen und vor allem Sportvereinen sieht er als Chance, wenn es eventuell in der Grundschule Poppenricht auch mal eine Ganztagsschule gibt. Und wenn er von Vereinsarbeit spricht, wisse Hoffmann als Vorsitzender des SV Michael-Poppenricht von was er spricht.

Viele der Gäste nutzten im Nachgang die Gelegenheit, um Hoffmann und auch den anwesenden Gemeinderäten ihre Anliegen in einem persönlichen Gespräch mitzuteilen. Zur Sprache kamen unter anderem die nicht optimale Internetanbindung, die seitens des Landkreises geplante Aufweitung der Bahnbrücke an der AS 13 aber auch ein fehlender Radweg nach Obersdorf oder auch das Ende des Radweges nach Ortsbeginn Traßlberg. „Das nächste Treffen findet am Mittwoch, 20. März, um 19.30 Uhr in der beheizten Garage von Familie Lobenhofer, Luisenstraße 6, Traßlberg, statt.

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