05.03.2020 - 17:31 Uhr
SpeichersdorfOberpfalz

Aufstehen und nach Speichersdorf gehen

von Autor HAIProfil

"Steh auf und geh!": Dieser Aufforderung von Frauen aus Simbabwe werden am heutigen Freitagabend auch Frauen aus den evangelischen und katholischen Gemeinden folgen. Wenn sie um 19.30 Uhr Regina Sendelweck in der Christuskirche zum Weltgebetstag begrüßt, dann liegen vier Wochen intensiver Vorbereitungsarbeit hinter dem eigens gegründeten Projektchor und dem -team um Sendelweck und Antje Scherm als Hauptorganisatorinnen sowie Sabine Jauernig, Elke Bundscherer, Anita Kopp und Elke Aniol.

Dreh- und Angelpunkt des Gebetsabends ist der Projektchor unter Leitung von Dominik Fick. Dazu haben sich Sendelweck und Scherm um Leser und die Gestaltung des Gottesdienstes gekümmert. Auch haben sie einen anschließenden Stehempfang mit landestypischem Essen aus Simbabwe sowie Salaten, Brotaufstrichen und Kuchen vorbereitet.

Texte und Gebetsvorlagen stammen heuer von Frauen aus Simbabwe gestaltet. Sie haben die Gottesdienstordnung zum Weltgebetstag 2020 verfasst und dazu den Bibeltext aus Johannes 5 zur Heilung eines Kranken ausgelegt: "Steh auf! Nimm deine Matte und geh!", sagt Jesus darin zu einem Kranken. Diese Aufforderung gelte allen. Gott öffne damit Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung.

Der Weltgebetstag unterstützt Frauen und Mädchen weltweit in ihrem Engagement für ein Leben in Frieden, Gerechtigkeit und Würde. Dafür singt auch der Projektchor. Dessen 39-jähriger Leiter Fick ist nach einer der Proben vor dem Gebetsabend sichtlich stolz auf seine Sängerinnen. Viele Frauen des 20-köpfigen Chors sind schon seit Jahren dabei. Immer wieder gesellen sich konfessionsübergreifend aber auch neue Stimmen dazu. Sie seien herzlich willkommen, denn alle Frauen seien eingeladen mitzumachen, betont Sendelweck.

"Unser Durchlauf passt", fasst Fick am Ende die bisherigen Gesangsstunden zusammen. Neun Lieder sind es insgesamt, darunter "Jesu tawa pano", "Garai pano", "Komm, nimm dein Bett und geh!" sowie "Gemeinsam glauben und beten lässt Afrikas Zukunft blühen". Sie in drei Probenabenden neu einzustudieren sei fast schon eine kleine Meisterleistung gewesen, meint Fick mit einem dicken Dank an seine Frauen.

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