Eine zweitägige Klausurtagung absolvierte der Speichersdorfer Gemeinderat an der Schule der Dorf- und Flurentwicklung in Klosterlangheim. Unter dem Titel "Gemeinsam Zukunft gestalten" erarbeiteten die 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Ziele und Visionen für die zukünftige Ausgestaltung der Kommune.
Grundlage bildeten unter anderem die Zwischenergebnisse aus dem laufenden ISEK-Prozess (Integrierte Städtebauliche Entwicklung) und der in diesem Zuge erfolgten Bürgerbeteiligung. In verschiedenen Workshop-Elementen identifizierten die Mandatsträger "Baustellen" und Defizite. Zudem stellte die Diskussionsrunde Alleinstellungsmerkmale und Stärken der Gemeinde heraus. Auch die Art der Zusammenarbeit im Gemeinderat wurde thematisiert.
In Projektgruppen näherten sich die Teilnehmenden mit der Verwaltung einer Vielzahl an Zukunftsthemen wie Gewerbeansiedlung, Energieversorgung, Flächenmanagement und Gastronomie oder der zukünftigen Ausgestaltung des Umfelds rund um die Schule und die Sportarena an. Auch die Zukunft des gemeindlichen Bauhofs oder die weitere Verbesserung des Marketings für die Gemeinde wurden unter die Lupe genommen. Konkrete Schritte sind unter anderem die Errichtung einer Lagerhalle neben der Grüngutannahme für den Bauhof und die städtebauliche Überplanung des Areals zwischen Schule und Schlittenberg.
"Ich danke den Gemeinderatskolleginnen und -kollegen für die sehr gute, intensive und fraktionsübergreifende Arbeit in den zurückliegenden zwei Tagen. Man hat den Teamgeist gespürt und deutlich gemerkt, dass wir alle gemeinsam etwas für unsere Gemeinde erreichen möchten." Speichersdorf habe bereits viel zu bieten und große Entwicklungspotentiale, resümierte Bürgermeister Christian Porsch nach der Klausurtagung. Seminarleiter Joachim Omert, Geschäftsführer der Schule der Dorf- und Flurentwicklung, bestätigte dem Gremium großen Zusammenhalt, innovatives Denken und Weitblick.













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