09.05.2018 - 16:54 Uhr
SpeichersdorfOberpfalz

FEuerwehren der Gemeinde Speichersdorf feiern Florianstag: In Fußstapfen des Heiligen

Pfarrer Micha Boerschmanns Wunsch, mit den Brandschützern einen "gesegneten, ruhigen, fröhlichen, lockeren und brandfreien Abend" feiern zu können, erfüllt sich. Traditionsgemäß begehen die Feuerwehren in der Großgemeinde den Florianstag.

Die Aktiven der Wehren aus Speichersdorf, Kirchenlaibach, Plössen und Zeulenreuth waren mit Fahnen in die Christuskirche eingezogen, um mit Pfarrer Micha Boerschmann Gottesdienst zu feiern. Bild: hai
von Autor HAIProfil

Kirchenlaibach/Speichersdorf. Die Brandschützer aus Speichersdorf, Kirchenlaibach, Plössen und Zeulenreuth trafen sich mit starken Abordnungen zum Kirchgang. Auch Anwärter im Alter von 14 bis 17 Jahren um die Jugendwarte Andre Hofmann und Martin Heier hatten sich in den Zug zur Christuskirche eingereiht. Daniela Steininger begleitete den Gemeindegesang im konfessionsübergreifenden Gottesdienst an der Orgel. Kommandant Volker Hammon trug die Lesung aus dem Buch Jessaja vor.

"Das ganze Jahr über können wir uns darauf verlassen, dass die Feuerwehr gerufen wird, wenn was passiert. Das ganze Jahr über verlassen wir uns auch darauf, dass ihr ausrückt. Das ganze Jahr über verlassen wir uns darauf, dass ihr helfen könnt", sagte Boerschmann in seiner Predigt. Aber manchmal gebe es nichts mehr zu retten, nur aufzuräumen und abzusperren. "Wir verlassen uns auf Hilfe, wo unsere eigene Kraft und unser eigenes Können nicht reicht. Das Symbol einer solchen Hilfe sei der heilige Florian. Der Patron der Feuerwehrleute habe mit der Kraft, der Hilfe und auch der Bedrohung, die vom Wasser ausgehe, zu tun. Dieser Urgewalt des Wassers seien die Menschen immer mehr ausgeliefert. Hochwasserkatastrophen und Dürre führten das vor Augen. Die Floriansjünger wüssten besonders um die Macht von Feuer und Wasser.

Wenn sie Hilfe leisten, dann würden sie in Florians Fußstapfen treten. Er habe sich für andere eingesetzt und versucht, sie in ihrer Not zu schützen. Mehr als auf seine eigene Kraft habe er sich aber in der Not auf Gott verlassen. Alle wüssten um die menschlichen Abhängigkeiten, seien im Leben fremden Kräften und drohenden Gefahren ausgesetzt. "Wenn du dich ungeschützt und bedroht fühlst, gibt es die Einladung, dich in Gottes schützende Hand zu begeben", betonte der Seelsorger. Sie trage durch alle Gefahren des Lebens. Dann könnten Feuer und Wasser einem nichts anhaben. Jürgen Küffner, Konrad Walter und Sebastian Koch beteten um die Anliegen der Rettungskräfte.

Nach dem Gebet trafen sich die Aktiven um die Kommandanten Roland Steininger, Thomas Hartmann, Jürgen Küffner und Jürgen Heier im evangelischen Gemeindehaus zu einer gemütlichen Runde. Die Frauen des evangelischen Kirchenvorstandes, Elke Bunscherer, Heidi Lauterbach, Sonja Stangl und Silvia Zimmermann, hatten ein Büfett vorbereitet.

 

 

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