25.11.2020 - 15:27 Uhr
SpeichersdorfOberpfalz

Die Gemeinde Speichersdorf fährt elektrisch

Aus ökonomischen, aber auch ökologischen Gründen setzt die Gemeinde Speichersdorf auf eine neue Fahrzeugausstattung. Die Mitarbeiter des Rathauses können künftig jedenfalls den Weg zur Tankstelle sparen.

Von Stefan Wedlich (Mitte) holten Bürgermeister Christian Porsch (links) sowie Paul Dolata (rechts) das neue Dienstfahrzeug für die Rathausmitarbeiter ab.
von Arnold KochProfil

Der Gemeinderat hatte im Sommer einstimmig die Anschaffung eines reinen Elektroautos für die Dienstfahrten der Rathaus-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschlossen. Nun nahmen Paul Dolata aus dem Bauamt und Bürgermeister Christian Porsch den neuen Renault Zoe im Autohaus Wedlich in Bayreuth in Empfang.

Strom vom Rathausdach

Geschäftsführer Stefan Wedlich wünschte der Gemeinde sowie den Mitarbeitern allzeit gute Fahrt mit dem neuen Fahrzeug. Aufgeladen werden soll das Auto ab dem kommenden Frühjahr durch Eigenstrom vom Rathausdach. Bis dahin steht eine öffentliche Ladesäule am Rathausplatz zur Verfügung. "Wir leisten mit dem Fahrzeug als Kommune einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz und gehen mit gutem Beispiel voran. Mein Dank gilt dem Gemeinderat für den einstimmigen Beschluss und dem Autohaus für die reibungslose Kauf-Abwicklung", erklärte Bürgermeister Christian Porsch. Zudem erhält das E-Auto eine entsprechende Folierung. Im kommenden Jahr soll zusätzlich ein E-Bike für die Rathausverwaltung angeschafft werden.

Vergangene Woche wurde noch ein weiteres Fahrzeug für den kommunalen Fuhrpark ausgeliefert. Als Ersatzbeschaffung für den knapp 20 Jahre alten Fendt-Geräteträger wurde ein neuer Lader für den Bauhof angeschafft. Die moderne Maschine dient den Mitarbeitern zur Unterstützung bei Baumaßnahmen, zur Beladung mit Schüttgut oder bei der Entsorgung des Grüngutes an der ebenfalls neuen Annahmestelle.

Mehrwertsteuerersparnis nutzen

Die Beschaffung des rund 90 000 Euro teuren Laders der Marke Kramer wurde bereits im März durch den Finanzausschuss beschlossen und war im Haushalt eingeplant. Aufgrund der unsicheren Haushaltslage gab der Gemeinderat erst im September grünes Licht für die Anschaffung. Dies erfolgte auch vor dem Hintergrund der noch möglichen Mehrwertsteuerersparnis bei einer Beschaffung noch in diesem Jahr. Die Auslieferung erfolgte durch Stefan Primus, Verkaufsleiter des Kommunal- und Baumaschinenhändlers KLMV aus Oberkotzau. Über die vielseitige neue Baumaschine zur Modernisierung der Ausstattung des kommunalen Bauhofes freuten sich besonders Bauhofleiter Heiko Kettel, Bürgermeister Christian Porsch und Bauamtsleiter Thomas Schneider.

Über den neuen Lader für den Bauhof freuten sich Stefan Primus, Heiko Kettel, Bürgermeister Christian Porsch und Bauamtsleiter Thomas Schneider (von links).
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