08.01.2020 - 14:42 Uhr
SpeichersdorfOberpfalz

Grand Prix auf 75 Metern

"Hol dir den Team-Pokal!", hieß es beim zweiten Sechs-Stunden-Rennen des digitalrace.de - Slotcar-Shops. Im Schützenhaus kämpften sechs Teams um die meisten Runden. Am Ende hatten Max Götz, Ralf Raschel und Olaf Herrmann die Nase vorne.

Max Götz, Olaf Herrmann und Ralf Raschel (von links) fuhren mit ihren „Boliden“ die meisten Runden.
von Autor HAIProfil

Neben Olaf Hermanns Angebot im Ferienprogramm stehen bei ihm professionelle Rennen im Mittelpunkt. So finden im Digitalrace Qualifizierungsrennen zur deutschen "Carrera Profi Liga" statt. Das Sechs-Stunden-Team-Rennen als eigenes Angebot des Digitalrace-Clubs hatte 2019 Premiere. Aufgrund des großen Zuspruchs der Neuauflage wird es heuer ein zweites Teamrennen geben, kündigte Herrmann an.

Zum Sechs-Stunden-Team-Rennen seien nicht die Profis, sondern vor allem diejenigen, die es werden wollen eingeladen, betonte er. So versuchten sich Kinder ab zehn Jahre, Jugendliche und Erwachsene auf der 74,9 Meter langen Rennbahn als Sebastian Vettel oder Lewis Hamilton. 18 von ihnen stellten sich von 13 bis 20 Uhr dem Wettkampf um das beste Team.

Insgesamt sechs Teams hatten sich zum Sechs-Stunden-Rennen eingefunden.

Sie waren unter anderem aus Pegnitz und Amberg angereist. Mit Markus Hummer und Sven Kramer waren sogar zwei Frankfurter am Start. Mit dabei waren zudem Ozzy Steiner aus dem thüringischen Sonneberg und Rolf Zander aus Stammbach bei Münchberg, die beide seit dem Vorjahr dem Digitalrace-Club angehören. Der Jüngste an diesem Nachmittag war der elfjährige Tim Endres aus Pegnitz, der Älteste mit 64 Jahren der Betreiber des Slotcar-Clubs Bonsairacer-Steinwald, Horst Neidl aus Erbendorf.

Jeweils drei Fahrer wurden für ein Team zusammengelost. Gefahren wurde sechs Mal eine Stunde mit Pause, um die Autos zu reinigen. Im Stundentakt gingen die sechs Teams an den Start.

Insgesamt sechs Teams hatten sich zum Sechs-Stunden-Rennen eingefunden.

Gewertet wurde die Anzahl der Runden, die jedes Team in der jeweiligen Stunde schaffte. Am Ende wurden die Runden addiert. Zu gewinnen gab es für die Teams von der Raiffeisenbank gespendete Pokale, Medaillen und Urkunden.

Gefahren wurde nicht standardmäßig mit 18, sondern auf 20,5 Volt. Mit Tempo 30 bretterten die Fahrzeuge über die Piste. Zur Halbzeit waren 160 Bahnen pro Stunde der Gradmesser. "Man fährt auf Runden, die in 1000stel gemessen werden", erklärte Tim Endres. Dazu kommt strategisches Fahren. "Ist einer schneller, so versucht man, wie beim Langstreckenlauf, dran zu bleiben", führte Rolf Zander aus. Neben dem ehrgeizigen Kampf stand aber natürlich auch der Spaß im Vordergrund.

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