Speichersdorf
08.10.2026 - 09:23 Uhr

Von Heavy Metal bis Umzug: In Speichersdorf steht die Kirwa an

In Speichersdorf wird wieder Kirwa gefeiert. Vom 9. bis zum 13. Oktober ist einiges geboten. Die Kirwaburschen und -Madla hoffen auf viele Besucher.

Bei der Kirwa in Speichersdorf dürfte wie in den Vorjahren die Post abgehen. Archivbild: Arnold Koch
Bei der Kirwa in Speichersdorf dürfte wie in den Vorjahren die Post abgehen.

„Wer hat Kirwa? Wir ham Kirwa“ – so schallt es zur traditionellen Dorfkirchweih in Speichersdorf wieder aus vielen Kehlen. Von Freitag bis Dienstag, 9. bis 13. Oktober, feiert die Speichersdorfer Kirwa-Gesellschaft ausgelassen ihre lustig-feuchtfröhliche Jahreszeit. Die Kirwaburschen und -Madla Speichersdorf versprechen jede Menge Höhepunkte. Von rockigen Reißern über frech-lustige Gstanzln bis hin zu traditionellen Kirwa-Klängen – für musikalische Unterhaltung sowie für kulinarische Spezialitäten wird gesorgt sein. Veranstaltungsorte sind die Kreutzer-Halle und die Dorfmitte rund um das sogenannte „Milchbankerl“.

Nach dem zünftigen Auftakt mit dem Ausgraben der Kirwa geht am Freitagabend bei einer Rocknacht mit der Hard’n-Heavy-Coverband F.U.C.K. und mitreißender Bühnenshow die Post ab. Zum Repertoire der Band gehören unter anderem Mega-Hits von AC/DC, Iron Maiden, Gotthard, Rammstein, Metallica und vielen anderen. Das Event eröffnet die heimische Vorband „Sickatrice“ mit einem bassstarken Mix aus Heavy-Metal-Songs.

Am Samstag erwartet die Besucher „Gaudi-Rock’n’Roll“, wenn die Band „Essig & Öl“ auf die Bühne tritt. „Die vier Jungs aus der Fränkischen Schweiz verstehen es perfekt, die Lieblingssongs aller Generationen zu interpretieren und mit ihrem eigenen Stil aufzupeppen“, wie es heißt. Zünftiger Quetschen-Sound werde ergänzt um „knackige Riffs auf E-Gitarren“.

Am Kirwa-Sonntag findet um 10 Uhr ein Gottesdienst in der Christus-Kirche statt. Ab 14 Uhr ziehen Kirwamadla und Kirwabuam zusammen mit den Weinwallfahrern vom Milchbänkl aus über die Ring- und Aubachsstraße und wieder zurück. Ganz vorne rollt der geschmückte Kirwa-Handwagen. Nach dem Umzug wird in der Dorfmitte getanzt. Die Kirwa-Burschen nehmen mit Gstanzln das Gemeindegeschehen der vergangenen Monate auf die Schippe. Anschließend sind alle Gäste zu Kaffee und Kuchen in die Kreutzer-Halle eingeladen.

Das „Rumspielen“ der Kirwa-Gesellschaft mit Herumziehen im Ort und Besuchen bei Honoratioren und im Seniorenheim steht am Montag auf dem Programm. Am Dienstag endet die Dorf-Kirwa mit dem Kirwa-Eingraben.

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