Speichersdorf
21.06.2018 - 16:44 Uhr

Nairitzer Floriansheim wird größer

Die Nairitzer Feuerwehr braucht mehr Platz für Schulungen und Feiern. Das alte Holzgebäude muss einem neuen Anbau weichen.

Der angebaute Schuppen ist zu klein für die Bedürfnisse der Feuerwehr Nairitz. Dem Wunsch nach einen neuen Anbau steht der Bauausschuss aufgeschlossen gegenüber. ak
Der angebaute Schuppen ist zu klein für die Bedürfnisse der Feuerwehr Nairitz. Dem Wunsch nach einen neuen Anbau steht der Bauausschuss aufgeschlossen gegenüber.

(ak) Auf Antrag der Nairitzer Feuerwehr besichtigte der Bauausschuss ihr Areal. Nach der Erläuterung von Bürgermeister Manfred Porsch und den Verantwortlichen der Wehr sind die Räumlichkeiten, besonders für Veranstaltungen während des Jahres, nicht ausreichend. Die Floriansjünger planen deshalb, das bestehende Holzgebäude vor dem Gerätehaus abzureißen und dort ein neues stabiles und größeres Gebäude in Holzbauweise zu errichten.

Auf einer Betonplatte an gleicher Stelle, jedoch mit größerer Fläche, soll die Holzkonstruktion entstehen. Ein flach geneigtes und abgeschlepptes Dach aus Trapezblech wird in den vorhandenen Dachstuhl eingebunden. Der zusätzliche Raum soll isoliert und im Winter mit einem Holzofen samt Edelstahlkamin beheizt werden. Um einen Zugang zum Schulungs- und Gastraum zu schaffen, wird ein Fenster entfernt und eine Tür durchgebrochen. Das Vordach zwischen Gerätegarage und -haus soll Richtung Straße bis zum Ende der Garage verlängert werden, um mehr Wetterschutz und überdachte Sitzmöglichkeiten zu haben. Die Eindeckung ist in Glas angedacht. Die überschlägigen Gesamtkosten betragen ohne Eigenleistungen rund 30 000 Euro. Die Wehr wird aber alle möglichen Arbeiten wie Betonplatte Innenausbau, E-Installation und Mithilfe bei den Zimmererarbeiten übernehmen. Zur endgültigen Beschlussfassung wird der Bauentwurf überarbeitet. Die Wehr erstellt einen entsprechenden Bauantrag und legt ihn zur Beratung und Entscheidung über die Finanzierung dem Gemeinderat vor.

Der Bauausschuss behandelte den Tekturplan der Firma Günthner aus Wirbenz. Der Gemeinderat hat dem beantragten Neubau einer Bürogebäudeerweiterung bereits seine Zustimmung gegeben. Das wegen des Standortes im Überschwemmungsbereich der Haidenaab auf Stelzen zu errichtende Gebäude soll im Mittelteil um einen halben Meter verbreitert, die Gebäudeflucht angeglichen und die Raumnutzung geändert werden. Alina Veigl will die Terrasse des Wohnhauses in Haidenaab überdachen. Beiden Bauvorhaben stimmte das Gremium zu.

Der Ausschuss nahm vom im Rahmen des Genehmigungsfreistellungsverfahrens geplanten Neubaues eines Einfamilienwohnhauses von Kerstin und Christian Baumann aus Bayreuth im neuen Baugebiet Hofgarten Kenntnis. Das Gremium wies darauf hin, dass das Bauvorhaben erst nach erfolgter öffentlicher Erschließung begonnen werden kann.

Franc Dierl (CSU) wies auf ein Rundschreiben der Regierung von Oberfranken zum Förderprogramm "Innen statt Außen" im Zuge der neuen Wohnrauminitiative der Bayerischen Staatsregierung als neues Angebot der Städtebauförderung hin. Alle Landkreiskommunen sind antragsberechtigt, wobei der Förderantrag bis 16. Juli gestellt werden muss. Projekte zugunsten der Innenentwicklung werden mit einem Förderbonus von 20 auf 80 Prozent aufgestockt, finanzschwache Gemeinden können bis zu 90 Prozent erhalten. Durch die neue Förderinitiative sollen insbesondere leerstehende Gebäude und Brachen wieder nutzbar gemacht und dadurch Flächen gespart werden. Hierfür stehen in diesem Jahr 100 Millionen Euro zur Verfügung. Porsch sagte zu, die Förderkulisse und mögliche Projekte zu prüfen.



 
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