21.10.2019 - 17:16 Uhr
SpeichersdorfOberpfalz

Niveau steigt von Jahr zu Jahr

In der ganzen Bandbreite ihres künstlerischen Niveaus und ihrer Instrumente präsentierte sich die Musikschule des Fichtelgebirgsvereins. Es sollte eines der besten Herbstkonzerte der vergangenen Jahre werden.

Mit „Rock around the Clock“ ließ das Akkordeon-Ensemble mit den Konzertabend ausklingen.
von Autor HAIProfil

Schon lange nicht mehr waren so viele Gäste der Einladung gefolgt. Die 300 Besucher fassende Festhalle war am Samstag restlos gefüllt. In 24 Einzelauftritten präsentierten sich Solisten und Ensembles, Lehrer und Schüler der Musikschule sowie die Speichersdorfer Musikanten drei Stunden lang von ihrer besten Seite.

35 der 140 Schülern der Musikschule spielten auf Blas-, Streich-, Tasten- und Schlaginstrumenten anspruchsvolle Werke aller Epochen und Stilrichtungen. Das Niveau habe sich in den vergangenen Jahren ständig verbessert, meinte Organisationsleiter Michael Pöllath, der durch das Programm führten.

Künstlerisch war es vor allem der Abend der Solisten. Manche Schüler lernen sogar zwei Instrumente. So der zehnjährige Felix Pickert Blockflöte bei Rebecca Fürst und Akkordeon bei Georg Gebert. Nach dem Keyboard widmet sich der 18-jährige Jens Küffner in zwischen auch dem Akkordeon. Zudem hat sich eine Investition der Musikschule im Januar 2019 schon jetzt ausbezahlt. Denn die Tuba erlernt Constantin Heimann bei Norbert Lodes, der mit dem der Zehnjährigen das Traditional "Alouette" einstudiert hatte. Die zwölfjährige Julia Heimann, die 2018 auf der Trompete das bronzene Leistungsabzeichen des Nordbayerischen Musikbundes abgelegt hat, zeigte beim "Divertimento, 1. Satz "Largo" von J. Fiala, welche große Fortschritte sie macht.

Aber auch sonst war vom Klarinetten-Solo und das Schlagzeug-Duo über ein Akkordeon-Trio bis zum neunköpfigen Violinen-Ensemble alles dabei. Aushängeschild bleiben die Speichersdorfer Musikanten unter Leitung von Norbert Lodes. Mit dem beschwingten "Mars der Medici" von J. Wichers eröffneten sie den musikalischen Reigen. Dem ließen sie das von Kurt Gäble mit viel melodischen Variationen verzierte "Rosamunde" und "The Sound of Silence" von J. L. Hosay erklingen. Den Titelmelodien des James-Bond-Films "Skyfall" von J. Bocook, des Dschungelbuchs und "The bare Nesessities" von Paul Murtha gaben die Soli der Nachwuchskünstler an der Tuba (Constantin Heimann), Trompete (Julia Heimann), Schlagzeug (Sven Küffner), Keyboard (Jens Küffner), Flöte (Viktoria Krämer) und Euphonium (Sebastian Kopp) eine besondere klangliche Würze. Das i-Tüpfelchen war schließlich zum Abschluss das Medely "Frank Sinatra Classics", arrangiert von S. Schwalg.

An der Trompete begeisterte Joscha Müller mit dem "Clown-Tanz". Blockflöte lernen Maresa Jehring von Miroslav Liska und Felix Pickert bei Rebecca Fürst. Dass die Siebenjährige nach zwölf Monaten schon die "Gavotte" von G. Martini und der Zehnjährige im zweiten Jahr "Afterglow" und "Rushhour" von D. Hellmann beherrschten, brachte beiden viel Applaus ein. Am Waldhorn präsentierte sich Sophia Reichl mit "Der traurige Clown". An der Gitarre interpretierte Laurin Schmidt "Pirates of the Caribbean" von H. Zimmer. Der Klarinette widmet sich seit zwei Jahren Emma Brehm. Die Neunjährige aus Weidenberg hatte "Tiritomba" mitgebracht. Zu den Naturtalenten gehört Viktoria Krämer. Mit der Querflöte ist sie zwischenzeitlich Teil des Orchesters. Am Abend war sie am Klavier mit "Starlight" von D. Hellmann zu hören. Corinna Scherer, Hartmut Gebelein am Klavier unterrichtet, trat mit "King of the Road" von R. Miller auf.

Nach Daniel Fries (Violine) mit "Hungarian Stamp" und Sophia Marie Lehnbeuter ("Summer Breeze") krönte das neunköpfige Ensemble den Streicherpart mit "Nancy Mulligan" von E. Sheeran und "Rosie Bheag Roise Moire´s" von F. Mooney. Die Akkordeonschule leitet Georg Gebert. Im Trio mit Lucia Dörig und Elias Brehm trug er den "Schwäbischen Ländler" mit vor, im Duo mit Jens Küffner das "Rue la Rose" von O. Eckelmann. Das achtköpfige Akkordeon-Ensemble rundete mit "Romanze" von G. Sviridov und "Rock around the Clock" von J. Draeger einen viel beklatschten Abend ab.

Blockflöte lernt die siebenjährige Maresa Jehring von Miroslav Liska und beherrschte schon nach einem Jahr die "Gavotte“ von G. Martini.
Blockflöte lernt der zehnjährige Felix Pickert bei Rebecca Fürst und beherrschte schon im zweiten Jahr schon „Afterglow“ und „Rushhour“ von D. Hellmann.
Seit zwei Jahren übt die siebenjährige Sophia Marie Lehnbeuter auf der Violine und präsentierte sich „Summer Breeze“ von K. und H. Colledge.
Seit drei Jahren lernen Lucia Dörig und Elias Brehm Akkordeon und spielten schon im Trio mit ihrem Lehrer Georg Gebert das Traditional „Schwäbischer Ländler".
Herbstkonzert.
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