Speichersdorf
22.03.2024 - 16:06 Uhr
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Speichersdorfer Gemeinderat stimmt Wahl eines zweiten Stellvertretenden Kommandanten zu

Eine steigenden Anzahl an Einsätzen, Übungen und stetig wachsender Dokumentationsaufwand veranlassten die Feuerwehr Speichersdorf zu einem ungewöhnlichen Schritt. Diesen geht die Gemeinde mit.

Die Speicherdorfer Feuerwehr hat nun auch ganz offiziell ein Trio an der Spitze der Aktiven. Symbolbild: Heike Unger
Die Speicherdorfer Feuerwehr hat nun auch ganz offiziell ein Trio an der Spitze der Aktiven.

Erstmals in der Geschichte der Kommune und der Ortswehr hat die Feuerwehr Speichersdorf einen zweiten stellvertretenden Kommandanten. Die Wehr hatte diesen bei der Kommune beantragt. Sie begründete ihren Wunsch unter anderem mit der steigenden Anzahl an Einsätzen, Übungen und dem wachsenden Dokumentations-, Kontrollaufwand bei der Prüfung von Einsatzmitteln sowie Übungsaufwand. In seiner Stellungnahme hatte Kreisbrandrat Hermann Schreck aufgrund der Größe der Feuerwehr, deren Einsatzmittel, Sonderaufgaben, Ausbildungs- und Übungsbedarf und großem Maschinenpark einen weiteren Stellvertreter befürwortet. Der Gemeinderat hatte der Bestellung eines zweiten Stellvertreters samt Übernahme der Ausbildungskosten einstimmig zugestimmt.

Bürgermeister Christian Porsch berichtete in der Gemeinderatssitzung, dass die Feuerwehr Speichersdorf wieder Volker Hammon als Kommandant und Cristian Schwarzer als seinen Stellvertreter, beide wohnhaft in Speichersdorf gewählt hat. Das Amt des neuen zweiten Stellvertreters bekleidet Christoph Emmerig aus Haidenaab. Wie Kreisbrandrat Hermann Schreck bestätigte auch der Gemeinderat das Wahlergebnis.

Im Nachgang zur Beschlussfassung für den Haushalt und Stellenplan erklärte der Rathauschef, dass die Anzahl der von der Kommune Beschäftigten gleichgeblieben ist. Die Personalkosten belaufen sich auf 2.473.000 Euro. Die Steigerung gegenüber dem Haushaltsansatz des Vorjahres liegt bei rund 8,3 Prozent und ist auf tariflich bedingte Erhöhungen zurückzuführen.

Bei der Wahl des Europaparlaments am 9. Juni werden laut dem Gemeindeoberhaupt fünf Urnenwahlbezirke gebildet. Diese werden in der Schule, Sportarena, Jugendstätte Haidenaab und in den Gemeinschaftshäusern Windischenlaibach und Plössen eingerichtet. Die drei Briefwahlbezirke werden in der Sportarena ausgezählt. Die bisher tätigen Wahlhelfer und weitere Bürger sind aufgerufen, sich zur Unterstützung zu melden.

Bei der letzten Wahl erhielten die Mitglieder des Wahlvorstandes einheitlich 30 Euro Erfrischungsgeld. Der Gemeinde werden vom Bund für die beiden Wahlvorstände 35 und für die sonstigen Wahlhelfer 25 Euro erstattet. Porsch schlug vor, einheitlich wieder 30 Euro als Erfrischungsgeld auszuzahlen. Der Gemeinderatsbeschluss dazu war einstimmig. Die Wahleinweisung ist am 4. und 6. Juni im Gemeinschaftshaus Windischenlaibach.

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