08.01.2019 - 18:06 Uhr
SpeichersdorfOberpfalz

Statt eis- heuer nasskalt erwischt

Großen Anklang findet das Winterfeuer "Fire & Ice" des Fichtelgebirgsvereins (FGV) in der Tauritzmühle. Die Feuertonnen vor dem Nebenhaus sorgen zum dritten Mal für ein besonderes Ambiente.

Mit Fackeln machen sich die Outdoor-Kids des Fichtelgebirgsvereins und weitere Kinder daran, das Winterfeuer zu entzünden.
von Autor HAIProfil

Anstatt des Johannisfeuers, das aus dem Jahresprogramm gestrichen wurde, hatte die Vereinsführung anknüpfend an die früheren Rauhnächte diesen Event entwickelt. FGV-Kulturreferent Rainer Prischenk und Ortsvorsitzender Dieter Kottwitz konnten dazu eine stattliche Besucherschar begrüßen. Wenngleich die windige und regnerische Witterung eine idyllische Winterlandschaft und damit einen gemütlichen Abend verhinderten, fühlten sich die Gäste sichtlich wohl. FGV-Familienreferentin Martina Dötsch entfachte mit den Outdoor-Kids und vielen weiteren Kindern mit Fackeln das Winterfeuer. Bei unterhaltsamer Musik scharten sich die vielen Gäste darum und genossen bei vielen Gesprächen die wohltuende Wärme. Wem es zu ungemütlich wurde, der wechselte ins beheizte Nebenhaus.

Beim Winterfeuer "Fire & Ice" eröffneten die Veranstalter auch die Grillsaison. Für das leibliche Wohl war wahlweise mit den Bratwürsten vom Weiderind mit Fichtelgebirgskräutern oder vegetarischen Bratwürsten gesorgt. Auch das Bockbier fand großen Zuspruch. Leider fiel die Mythenerzählerin Fiona Ahlborn aus Bayreuth krankheitsbedingt aus. Dafür sprang Martina Dötsch ein. Sie hatte für die Kinder eine Rauhnachtgeschichte mitgebracht. Dabei las sie auch vor, wann die Rauhnächte sind und welche Bräuche es dazu gibt. So war zu hören, dass zu den Rauhnächten die Häuser mit Kräutern und Weihrauch räuchert werden. Dazu hatte die Familienreferentin Anschauungsmaterial mitgebracht, sodass die Kinder selbst Räucherstäbchen und Kohle in einem Weihrauchfass ausprobieren konnten.

Dötsch gab ihren kleinen und großen Zuhörern aber auch mit auf dem Weg, dass man diese Tage vor allen Dingen nutzen soll, um selbst mal zur Ruhe zu kommen, über Vergangenes und Kommendes nachzudenken und hinein zu hören, was einem sein Herz zu sagen habe.

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