05.10.2021 - 12:21 Uhr
SpeichersdorfOberpfalz

TSV Kirchenlaibach investiert 300.000 Euro für Umbaumaßnahmen

Corona hinderte den TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf daran, viel Energie in die Sanierung und Erneuerung der Sportanlagen und Gebäude zu stecken. Der wiedergewählte Vorsitzende Manfred Porsch (Mitte) berichtete dazu umfangreich in der Jahreshauptversammlung.
von Bernhard KreuzerProfil

Seit 2004 steht Manfred Porsch an der Spitze des TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf. In der Jahreshauptversammlung wurde er bei den Teilneuwahlen für weitere zwei Jahre wiedergewählt. Mit ihm wurden die Kassenverwalter Daniel Kaufmann und Ingrid Sendelbeck, der Abteilungsleiter Schach Stefan Koch sowie die Kassenprüfer Carola Pfau und Alexander Preissinger wieder bestätigt. Jugend- und Schülerleiter Christian Müller trat aus gesundheitlichen Gründen zurück. Für ihn rückten Thomas Stock und Thorsten Neugirg nach.

Trotz der Corona-Pandemie sei der TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf ein lebendiger und aktiver Verein mit einem breiten sportlichen und gesellschaftlichen Angebot geblieben, betonte Porsch in seinem Bericht. Ungeachtet dessen musste Schriftführerin Cornelia Weiß auf einen durch Corona verursachten Rückgang der Mitgliederzahl von 931 auf 893 verweisen. Ein Grund für den Mitgliederverlust wurde darin gesehen, dass die Pandemie die Aktivitäten des Vereins in sportlicher und gesellschaftlicher Sicht teilweise zum Erliegen brachte.

Während des Lockdowns im Frühjahr vergangenen Jahres mussten alle Sportveranstaltungen und Vereinsaktivitäten und der Sportheimbetrieb eingestellt werden. Dies verursachte einen großen Einnahmeverlust, betonte der Vorsitzende und ergänzte: „Die laufenden Ausgaben unseres Sportvereins in die Unterhaltung des großen Sportgeländes sowie der Gebäude, einschließlich der Tennisplatzanlagen und in den Betrieb des Sportheims, sind immens und verschlingen viel Geld.“ Für die Bewirtschaftung des Sportheims selbst hofft er, bald wieder einen Pächter zu finden.

Der Verein investierte in umfangreiche Umbaumaßnahmen. Porsch erinnerte an den Austausch der alten Öl- in eine Pelletsheizung, die Erneuerung der Dacheindeckung sowie des Außenputzes und sämtlicher Außentüren, der Fenster im Betriebsgebäude, der sanitären Anlagen, an den Umbau des Dachstuhls sowie die Sanierung der Umkleidekabinen und der Duschanlagen im Erdgeschoss. Ausgerechnet bei der Inbetriebnahme der Beregnungsanlage für den A-Platz im August fing es zu regnen an. Vor kurzem wurden die beiden Flutlichtanlagen auf LED umgerüstet.

Der Vorsitzende verwies auf den öffentlich zugänglichen Defibrillator im Kassenhäuschen. Die Gesamtkosten der erwähnten Investitionen bezifferte Porsch auf über 300.000 Euro. Trotz der Zuschüsse vom Freistaat Bayern, des Bundesumweltministeriums und der Gemeinde Speichersdorf blieb noch ein finanzieller Eigenanteil von über 100.000 Euro. Zur Minderung der Belastung trugen Sach- und Geldspenden bei, erklärte Porsch.

Weiter rechnete er vor, dass die ehrenamtlichen Leistungen unter dem Management von Werner Knappe die finanzielle Belastung des Vereins um 20 Prozent reduzierten. Porsch versicherte, den Abschluss der Erneuerungs- und Sanierungsarbeiten im kommenden Jahr mit einem großen Festakt, einer kirchlichen Segnung und einem Sportfest abzuschließen. Neben der am vergangenen Wochenende gefeierten Kirwa im Sportheim hofft nun der Sportverein, im November seinen traditionellen Preisschafkopf durchführen zu können.

Das Rückgrat eines Vereins sind seine treuen Mitglieder. In der Jahreshauptversammlung waren Urkunden, Ehrennadeln und kleine Geschenke für 38 Sportsfreunde vorbereitet. 17 Personen konnten bei der Veranstaltung vor Ort geehrt werden. Viele waren entschuldigt, weil sie sportlich unterwegs waren. Zusammen mit seiner Stellvertreterin Gela Kreutzer und Dritten Vorsitzenden Peter Krönert zeichnete Manfred Porsch für 25-jährige Mitgliedschaft Karlheinz Dadder, Christine Kirchberger, Rudolf Kirchberger, Reiner Schneider, David Zapf und Harald Zimmermann aus.

40 Jahre im Verein sind Maria Fraunholz und Edgar Klein. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Renate Himsel, Johann Landgraf, Heidi Reichenberger, Helma Schmidt, Cornelia Weiß und Renate Würfl geehrt. 60 Jahre ist Reinhold Müller und 65 Jahre ist Ludwig Braun dabei. Für 70 Jahre wurde Ehrenvorsitzender Helmut Raps ausgezeichnet.

Nicht anwesend waren Max Dadder, Lisa Kirchberger, Daniel Marterer, Michael Zimmermann (25 Jahre);

Evi Bayer, Angelika Fraunholz, Franz Fürst, Wolfgang Hörath, Heinz Hörath, Benjamin Kreutzer, Irmgard Landgraf, Ralf Landgraf (40 Jahre); Peter Eigler, Claudia Fischer, Stefan Fischer, Harald Frischholz, Jürgen Höreth (50 Jahre); Alfred Fees (60 Jahre); Karl Schiller, Max Schneider (65 Jahre) sowie Ottomar Stiebitz (70 Jahre).

Vorsitzender Manfred Porsch.
17 von 38 zu Ehrenden konnten Urkunden, Treuenadeln und ein Geschenk übergeben werden.
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