08.01.2020 - 14:50 Uhr
SpeichersdorfOberpfalz

Wärme in die Welt bringen

"Nur das Feuer, das wir in uns haben, können wir auch bei anderen entzünden!" Über 150 Gäste hieß Kulturreferent Rainer Prischenk beim Winterfeuer des Fichtelgebirgsvereins Speichersdorf auf der Tauritzmühle willkommen.

Mit dem Entzünden des Holzstoßes gaben die Kinder den Startschuss zum Winterfeuer „Fire & Ice“ des Fichtelgebirgsvereins.
von Autor HAIProfil

Die vierte Auflage von "Fire & Ice" läutete auch die Grillsaison ein. Das Winterfeuer ist eine der Neuerungen im Veranstaltungskalender des Ortsvereins. Dieses hatte die Führung anknüpfend an die früheren Rauhnächte entwickelt und ins Programm aufgenommen.

Der fehlende Schnee tat der Atmosphäre keinen Abbruch. Das Organisationsteam um Prischenk und Vorsitzenden Dieter Kottwitz freuten sich über einen erneut guten Besuch. Viele, wie die Kirchenlaibacher Antje und Michael Scherm, hatten die Gelegenheit zu einer Wanderung zur Tauritzmühle genutzt.

Prischenk entfachte zum Auftakt mit vielen Kinder das Feuer. "Durch euer Fackellicht soll Licht, Geborgenheit und mitmenschliche Wärme in die Welt kommen", meinte er. So wie die Kinder und Jugendlichen im Blick auf das neue Jahr die meiste Energie und die besten Ideen hätten, so sehe auch die FGV-Ortsgruppe mit Zuversicht und einem großen Veranstaltungsprogramm den kommenden Herausforderungen entgegen.

Kottwitz hatte die Woche über für einen großen Holzstoß gesorgt. Neben den lodernden Flammen des Scheiterhaufens sorgten Feuertonnen, um die sich die Gäste scharten, für Wärme. Waltraud Prischenk sorgte für die passende Hintergrundmusik. "Einfach klasse" war nicht nur das Urteil von Viola und Hermann Eisenhut zu den Bratwürsten vom Weiderind mit Fichtelgebirgskräutern oder den vegetarischen Bratwürsten. Susanne und Wolfgang Teufel sowie Winfried Mühl sorgten am Grill für richtige Leckerbissen.

Bei Beatrix Riedel und Brigitte Mühl gab es dazu weißen und roten Glühwein sowie Kinderpunsch, bei Carola Horn verschiedene Biersorten für die Stärke 2020. Als besonderen Höhepunkt hatte Kulturreferent Rainer Prischenk Märchenerzählerin und Mitglied Fiona Ahlborn aus Bayreuth eingeladen. Sie hatte eine Rauhnacht-Geschichte von den goldenen Holzspänen aus dem Buch "Geheimnis um die Rauhnächte" mitgebracht. Dabei las sie auch vor, wann die Rauhnächte sind und welche Bräuche es dazu gibt. So war zu hören, dass zur beginnenden Rauhnacht die Fenster zu öffnen seien, um alles Schlechte des vergangenen Jahres hinauszulassen und neue Energie hereinzulassen.

Mit ihren Fackeln warteten die Kinder auf das Entzünden des Holzstoßes.
Mit ihren Fackeln warteten die Kinder auf das Entzünden des Holzstoßes.
Mit ihren Fackeln warteten die Kinder auf das Entzünden des Holzstoßes.
Die Besucher scharten sich um die Partytische und Feuertonnen.
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