02.02.2020 - 16:10 Uhr
SpeichersdorfOberpfalz

Wiederweihe der Christuskirche ein "großer Tag und großes Kino"

Als Großprojekt, Gemeinschaftswerk und Kraftakt bezeichnete Regionalbischof Klaus Stiegler die Sanierungsarbeiten an der evangelisch-lutherischen Christuskirche. Mit einem Festgottesdienst feierten die Speichersdorfer Wiedereröffnung.

Zahlreiche Gläubige besuchten den Festgottesdienst zur Wiedereröffnung der evangelisch-lutherischen Christuskirche. Groß war dir Freude darüber auch bei Regionalbischof Oberkirchenrat Klaus Stiegler, Ortspfarrer Hannes Kühn, den Pfarrern Dirk Grafe, Klaus Rettig, Matthias Öffner und Sven Grillmeier sowie Zweitem Bürgermeister Rudi Heier (vorne von links).
von Redaktion ONETZProfil

Als ein Großprojekt, Gemeinschaftswerk und einen Kraftakt bezeichnete Regionalbischof Klaus Stiegler die umfangreichen Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen an und in der evangelisch-lutherischen Christuskirche. Mit einem Festgottesdienst feierte die Kirchengemeinde Speichersdorf am Sonntag die Wiedereröffnung.

Begleitet vom Glockengeläut und Klängen des Posaunenchors unter Leitung von Alfred Kreutzer erfolgte der Einzug ins Gotteshaus. Voran die Mitglieder des Kirchenvorstandes, gefolgt vom Regionalbischof Oberkirchenrat Klaus Stiegler aus Regensburg, Ortspfarrer Hannes Kühn, Pfarrer Dirk Grafe (Wirbenz), dessen Amtsbruder Matthias Öffner (Birk) sowie dem früheren Ortspfarrer Klaus Rettig und dem katholischen Geistlichen der Pfarreiengemeinschaft Kirchenlaibach-Mockersdorf, Sven Grillmeier.

65 Jahre nach Einweihung

"Alles wird durch das Wort Gottes geheiligt", erklärte Kühn in seinem Einleitungsgebet zur Wiederweihe der Christuskirche. Stiegler hob in seiner Predigt hervor, dass 65 Jahre nach der Einweihung des Gotteshauses nunmehr ein schöner und ansprechender Raum geschaffen worden sei. Dies gelte sowohl für die evangelische Kirche als auch für den Ort. Es sei ein großer Tag für Speichersdorf, aber auch großes Kino. Stiegler überbrachte auch den Dank der bayerischen Landeskirche. Dieser galt insbesondere den Mitgliedern des Kirchenvorstandes, der Großes und Wertvolles geschaffen habe.

"Ein Wahnsinn"

Sorgfalt und Geduld erforderten die bis auf die Grundmauern vorgenommen Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen, berichtete Kühn. Es sei eigentlich ein Wahnsinn, ergänzte Pfarrer Grafe zum Umfang der baulichen Maßnahmen. Doch nach einer neunmonatigen Bauphase sei das Gotteshaus auf dem neuesten Stand.

Grillmeier wünschte der Kirchengemeinde viel Freude an der neuen Kirche und versprach, dass die Pfarreiengemeinschaft Kirchenlaibach-Mockersdorf zur Wiedereröffnung ein Altartuch, symbolisch als das Gewand Christi bezeichnet, spenden werde. Die Wiedereinweihung war für Zweiten Bürgermeister Rudi Heier ein "Tag der Freude und Dankbarkeit". Nach seinen Worten ist die Christuskirche auch ein Wahrzeichen der Gemeinde Speichersdorf und zudem ein wichtiger Mittelpunkt, um neuen Mut und neue Kraft zu schöpfen.

Einen weiten Bogen von den ersten Überlegungen, Planungen und letztlich den Maßnahmen selbst spannte Elke Bundscherer als Vertrauensfrau im Kirchenvorstand. Der Zeitplan der Bauphase sei eingehalten worden, nicht zuletzt dank der Unterstützung der vielen ehrenamtlichen Helfer aus den Reihen der Kirchengemeinde.

Auch Architekt Ralph Stadter vom Architekturbüro RSP in Bayreuth brachte seine Freude zum Ausdruck, dass das Gotteshaus nach einer kurzen und effizienten Bauphase wieder eröffnet wird. Sein Dank galt insbesondere Heidi Lauterbach als Ansprechpartnerin und "Kümmerer" für die stets gute Zusammenarbeit.

Es sei „Großes und Wertvolles geschaffen worden“, erklärte Regionalbischof Oberkirchenrat Klaus Stiegler in seiner Predigt zu Wiedereröffnung der Christuskirche.
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