19.05.2021 - 10:24 Uhr
SpeinshartOberpfalz

Zum 25-jährigen Dienstjubiläum: Viel Lob für "Ära Bürgermeister Albert Nickl"

Beharrlichkeit, unentwegt an dicken Brettern bohrend, allzeit unterwegs in engagierter Gelassenheit: Bürgermeister Albert Nickl ist für Speinshart stets auf Achse. Zum Dienstjubiläum wird das im Kreis des Gemeinderates besonders geschätzt.

Coronabedingt fällt die Feier zum 25-jährigen Bürgermeisterjubiläum von Albert Nickl bescheiden aus. Vor Beginn der Gemeinderatssitzung gratulieren Landtagsabgeordneter Tobias Reiß (von links), Landrat Andreas Meier, zweiter Bürgermeister Roland Hörl und Landtagsangeordneter Stephan Oetzinger. Als Geschenk der Klostergemeinde überreicht Roland Hörl dem Ehepaar Nickl einen Feuerkorb mit eingestanztem Gemeindewappen.
von Robert DotzauerProfil

Vor Beginn der Speinsharter Gemeinderatssitzung würdigten Landes- und Kommunalpolitiker eine Persönlichkeit, die politische Grundsatztreue und stete Aufgeschlossenheit für neue Entwicklungen zu einer glaubwürdigen Symbiose verbinden. Nicht ausgrenzen, sondern verstehen lernen und die Menschen ernst- und mitnehmen, mit diesen Werten bündelte zweiter Bürgermeister Roland Hörl seine Laudatio über einen „Chef“, der seit nunmehr 25 Jahren als Bürgermeister die Klostergemeinde Speinshart überzeugend für die Zukunft ausrichtet: Albert Nickl.

Statt einem großen Defilee und Büffet mit begleitender Blasmusik gab es Masken und Desinfektionsmittel. Auch das Händeschütteln war bedingt durch die Corona-Infektionsschutzbestimmungen untersagt, als Roland Hörl im großen Saal des renovierten Gemeindezentrums im Kreis des Gemeinderates den Jubilar in Begleitung von Ehefrau Elisabeth, die Landtagsabgeordneten Tobias Reiß und Stephan Oetzinger und Landrat Andreas Meier begrüßte.

Der Vizechef der Gemeinde blickte auf das bisherige Schaffen von Albert Nickl zurück und verkannte dabei nicht die vielen Sorgen, Höhen und Tiefen während der nunmehr 25 Jahre währenden „Regierungszeit“. Beispielhaft verwies der zweite Bürgermeister auf die Erfolgsbilanz Nickls im Rahmen der Dorferneuerung, auf die bildungspolitische Ausrichtung einer modernen Klostergemeinde und die zukunftsfähige Fortentwicklung der Prämonstratenserabtei als Perle Speinsharts, um schließlich mit urigem Oberpfälzer Charme festzustellen: „Lauter Solchterne – des wärs!“ Für die flammende Leidenschaft für seine Heimatgemeinde überreichte der Vizebürgermeister im Namen des Gemeinderates einen Feuerkorb mit Gemeindewappen. „Damit die Leidenschaft für das Klosterdorf weiterbrenne!“

Auf diesem Weg mit Feuer, Flamme und Leidenschaft wünschte auch Landtagsabgeordneter Tobias Reiß auch im Namen seines CSU-Fraktionskollegen Stephan Oetzinger viel Erfolg. Der parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landtagsfraktion skizzierte den Speinsharter Gemeindechef als Ideal eines Bürgermeisters. Auch Landrat Andreas Meier bescheinigte seinem ersten Stellvertreter Meinungsführerschaft und ein überzeugendes Profil. Der Landkreischef dankte besonders für den aufopferungsvollen Einsatz des Dienstjubilars zum Wohle des Landkreises und für die menschliche Solidarität. Schmunzelnd bemerkte der Landrat mit Blick auf die bescheidene Körpergröße seines Kollegen: „Wahre Größe zeigt sich in Krisenzeiten.“ Auch in einer solchen Problemphase sei Albert Nickl für den Landkreis eine gute Wahl.

„Ich spüre viel Sympathie und ein gutes menschliches Klima“, antwortete Albert Nickl auf die vielen „Lorbeeren“. Bescheiden wies der Jubilar darauf hin: „Viele haben erfolgreich mitgewirkt“ und „ich bin nur ein kleines Rädchen im großen Uhrwerk“. Dass dieses Rädchen so gut laufe, sei auch der Familie zu danken.

25 Jahre im Amt: Albert Nickl dienstältester Bürgermeister im Landkreis Neustadt/WN

Speinshart

„Ich bin nur ein kleines Rädchen im großen Uhrwerk.“

Bürgermeister Albert Nickl

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.