Mit gutem Beispiel geht der Gemeinderat voran. Kaum ist in Speinshart die Generalsanierung des sogenannten Anwesens 23 mit dem Umbau in ein Haus der Dorfkultur abgeschlossen, packen Bürgermeister Albert Nickl und die Räte kräftig an, um die benachbarten historischen Scheunen zu restaurieren.
Die Zimmerer- und Baumeisterarbeiten sind bereits an die Firmen Neukam aus Zettlitz und Reim & Kraus aus Schirmitz vergeben und auch die Gerüstarbeiten der Firma Meyer aus Weiden sind abgeschlossen.
Deshalb konnten die Kommunalpolitiker den Scheunen bei einem freiwilligen Arbeitseinsatz wortwörtlich aufs Dach steigen, um im Vorlauf zu den Zimmererarbeiten die alten Ziegeldächer zu entsorgen. Das Projekt gehört zum Gesamtkonzept der Sanierung des historischen Klosterdorfes. „Auch wenn sie baulich nur eine untergeordnete Bedeutung haben, sind die Städel doch ein Stück der Geschichte des historischen Klosterdorfes“, betonte Bürgermeister Albert Nickl, der mit Gesamtkosten von zirka 460.000 Euro rechnet. An den Kosten beteiligen sich in bewährter Weise der Bayerische Entschädigungsfond, das Amt für Ländliche Entwicklung und der Bezirk Oberpfalz.
Für die Gemeinde bleibt ein überschaubarer Eigenanteil von zirka 47.000 Euro. Eine tolle Finanzierung, wie der Bürgermeister bemerkte. Auch die Dorfgemeinschaft und der Gemeinderat sollen mithelfen, die Kosten ein bisschen zu reduzieren. Der Bürgermeister baut deshalb auf den Gemeinsinn seiner Bürger. Nicht vergebens, wie sich bei einem Arbeitseinsatz herausstellen sollte.
Auch für die Gemeinderäte hieß es deshalb, unterstützt von Norbert Schnödt, mit gutem Beispiel voranzugehen. Der ganztägige Arbeitseinsatz war die Voraussetzung für den Beginn der Zimmererarbeiten. Als Fertigstellungstermin hat der Bürgermeister den Frühsommer 2020 fest im Auge. Immerhin steht das Kloster- und Gemeindejubiläum vor der Tür. Bis zum Jubiläumsfest im Juli 2020 soll deshalb das Ensemble im alten Glanz erstrahlen.













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