02.01.2019 - 16:25 Uhr
SpeinshartOberpfalz

Franken im Glück

Geier, Wenz, Herzog oder Kontra: Nix davon geht beim CSU-Preisschafkopf. Die üblichen Spielregeln sind bei einem Preisschafkopf außer Kraft gesetzt. Auch das Blattgeben ist umständlicher. Und doch strömen die Massen.

Zahlreiche Schafkopffreunde haben zum Jahresende beim Preisschafkopf der CSU noch einmal eine Menge Glück im Spiel. Die Barpreise räumt ein Franken-Trio ab: Heinz Schiller (vorne, Mitte) nimmt 300 Euro, Englbert Schenkl (Zweiter von links) 200 Euro und Waltraud Weber (Dritte von rechts) 100 Euro aus den Händen von CSU-Chef Albert Nickl (rechts) entgegen.
von Robert DotzauerProfil

Diesmal waren es 164 Kartenfreunde, die voller Konzentration um Punkte und Preise kämpften. CSU-Ortsvorsitzender Albert Nickl begrüßte "Schafkopferer" bis hinauf ins Hofer Land.

Schon lange hat der Preisschafkopf des Ortsverbands im Gemeindezentrum Tradition. Es locken attraktive Geldpreise und eine fast unüberschaubare Menge an Sachpreisen. Bei einer Plus-Minus-Zählung gewinnen auch noch jene, die mit Minuspunkten die beiden Runden beenden. Auf einen Sachpreis darf deshalb immer gehofft werden.

Sieger waren wieder einmal alle Akteure. Das Organisationsteam um Roland Hörl, Richard Neukam, Dieter Schober, Gabi Müller und Christian Höllerl freute sich über die vielen Teilnehmer an 41 Tischen, die das Gemeindezentrum bis in die letzte Ecke füllten. Und auch die Schafkopffreunde fühlten sich in brodelnder Atmosphäre wohl - erst recht, wenn der Ruf "Aufsicht" ertönte.

Das war dann für den meist glücklichen Karterer der Augenblick, einen "Solo-Du" anzusagen: bei 24 Plus-Punkten schon die halbe Miete, um bei der Preisverteilung ganz vorne mitzumischen. Diese Hoffnung teilten die überwiegend männlichen Teilnehmer mit einer starken Damenriege, die sich in zwei Runden und 60 Spielen mit zum Teil guten Ergebnissen und riskantem Spiel Respekt verschaffte. Schon nach dem ersten Durchgang hieß es für das Auswertungsteam, nach dem Rücklauf der Zählleisten die Zwischenstände zu ermitteln. Es glühte der Laptop, als Bankdirektor Hermann Ott und sein Sohn Josef die Ergebnisse in den PC eingaben. Im gleichen Tempo ermittelten sie die Zahlen von Runde zwei, so dass Nickl umgehend die Gewinner bekanntgeben konnte.

Als Erstplatzierter machte Heinz Schiller aus Neuhaus/Pegnitz mit 65 Pluspunkten fette Beute: Er gewann 300 Euro in bar. Ebenfalls ins Fränkische ging der zweite Preis: Mit 63 Pluspunkten sicherte sich Engelbert Schenkl aus Kirchenpingarten 200 Euro. Waltraud Weber aus Bayreuth machte als Dritte das Franken-Glück und 100 Euro Preisgeld perfekt.

Wertvolle Sachpreise warteten auf die Nächstplatzierten. Als "Speinsharts Nummer Eins" hatte Christoph Diepold aus Münchsreuth dabei freie Auswahl. Fünfter wurde mit 49 Punkten Felix Stöckla aus Grasseldorf.

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