Speinshart
05.12.2022 - 16:56 Uhr

Für Gott, für Mensch und für die Musik

Sie musizieren zur Ehre Gottes und zur Freude für die Mitmenschen. Posauenchöre sind ein evangelisches Markenzeichen und zugleich eine große Bläserfamilie, wie sich am 2. Advent in der Klosterkirche Speinshart zeigt.

Lobet ihn mit Posauen heißt es am Sonntag in der Klosterkirche Speinshart. Mit adventlichen Klängen stimmtn die Posaunenchöre aus Eckersdorf und Neustadt am Kulm auf das weihnachtliche Geschehen ein. Bild: do
Lobet ihn mit Posauen heißt es am Sonntag in der Klosterkirche Speinshart. Mit adventlichen Klängen stimmtn die Posaunenchöre aus Eckersdorf und Neustadt am Kulm auf das weihnachtliche Geschehen ein.

"Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit". Für viele Menschen ein Lieblings-Adventslied, mit dem auch die Posaunenchöre aus der Kulmstadt und aus Eckersdorf den Besuchern in der Klosterkirche Speinshart eine einfühlsame Einstimmung auf Weihnachten ermöglichten.

Eine stürmisch drängende Melodie, die dazu beitrug, dem innig lauschenden Publikum schon zu Beginn dem Adventskonzert festlichen Glanz zu verleihen. So drängten sich schon in diesem Adventslied die Bilder vom Einzug Jesu in Jerusalem auf. Ein Rollenspiel auch mit dem Publikum, das am Sonntagnachmittag die Klosterkirche bis auf den letzten Platz füllte.

Internationale Adventslieder

Als Moderator ermunterte Pfarrer Hartmut Klausfelder die Konzertbesucher zum Mitsingen. Ausreden galten nicht. Ein Appell, der ankam und mit verteilten Liedtexten erleichtert wurde. Zum anspruchsvollen Programm gehörten Adventslied-Klassiker wie "Wir sagen euch an den lieben Advent", "Seht, die gute Zeit ist nah" oder "Nun singet und seid froh". Die Blechbläser widmeten sich im Benefiz-Konzert auch internationalen Advents- und Weihnachtsmelodien. "Go, tell it on the Mountain", "The first Noel", "Santa Claus ist coming to Town" und das Weihnachtswiegenlied "Christmas Lullaby" schallten durch das Gotteshaus.

"Wenn es hier nur nicht so kalt wäre", bedauerte der Moderator. Doch zum Frieren und Frösteln bestand für die Besucher bei der bemerkenswerten Spielkunst der Instrumentalgruppen kein Anlass. Die Posaunenchöre unter Leitung von Anne Müller (Eckersdorf), Karin Müller-Bayer (Neustadt am Kulm) und Christiane Bayer (ebenfalls aus der Kulmstadt) wandelten danach wieder in heimischen Gefilden. Mit "Lasst uns froh und munter sein" läuteten die Musikgruppen aus dem Fränkischen und der Oberpfalz in "stader Zeit" einen einfühlsamen Schlussteil ein. Ohrwürmer wie "Alle Jahre wieder", "Es wird scho glei dumpa", der "Andachtsjodler", "Es ist ein Ros entsprungen" und schließlich "Tochter Zion" setzten weitere vorweihnachtliche Akzente .

Besinnliche Texte

Zwischendurch gelang Christine Rupprecht mit Texten und der Aufforderung "Lasst das Licht in dunkler Zeit zu einem Licht der Hoffnung werden und Frieden bringen hier auf Erden" eine besinnliche Hinführung zu Christi Geburt.

Nach dem Adventssegen durch Pfarrer Hartmut Klausfelder folgten viele Besucher im Anschluss der Einladung zur Begegnung im Kreuzgang des Klosters bei Glühwein, Punsch und Apfelbrot, bewirtet vom Katholischen Frauenbund.

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