27.12.2019 - 16:55 Uhr
SpeinshartOberpfalz

Mit Geist des Gemeinsinns zum Erfolg

Das Kloster ist das Herz Speinsharts, der Klostergasthof sorgt für Leib und Seele. Und die Gemeinde? Für Bürgermeister Albert Nickl ist die Kommune das Scharnier, das die Menschen zu einem glücklichen Gemeinwesen zusammenführt.

Während Bürgermeister Albert Nickl beispielhaft die vorbildlichen Schul- und Kindergarteneinrichtungen lobt, würdigt sein Stellvertreter Roland Hörl das erfolgreiche Wirken des Bürgermeisters mit einem Genusskörberl. Blumen gibt es für die "First-Lady". Im Bild (von links) Bürgermeister Albert Nickl, Ehefrau Lisa, Kita-Leiterin Waltraud Wagner, Schulrektorin Gabriele Bodner und zweiter Bürgermeister Roland Hörl.
von Robert DotzauerProfil

Speinshart besitzt Strahlkraft. Prämonstratenser-Abtei, Internationale Begegnungsstätte, Grundschule, Offene Ganztagsschule, Kindertagesstätte oder Vereinswelt – das Klosterdorf hat Wohlfühlcharme. Daran ließ Bürgermeister Albert Nickl in der Jahresabschlussfeier der Kommune keinen Zweifel. Die vielen helfenden Hände, die im Hintergrund und ganz bescheiden das ganze Jahr über für die Gemeinde da sind, unterstrichen im Klostergasthof ein Speinsharter Erfolgsgeheimnis: Die Bevölkerung hält zusammen.

Zusammenhalt war auch das Stichwort für den Bürgermeister, der zunächst den „K&K-Pakt“ zwischen Kommune und Kirche würdigte. In Anwesenheit von Prior Adrian und Provisor Pater Andreas verwies er auf das herzliche Verhältnis beider als wesentlichen Bestandteil der Speinsharter Erfolgsgeschichte. Gleichzeitig würdigte Nickl den Geist des Gemeinsinns, der über den Ortschaften der Gesamtgemeinde schwebe. Bemerkenswert zufrieden zeigte er sich in der folgenden Jahresbilanz, die er erfrischend kurz gestaltete.

Das 30-minütige Resümee, das der Bürgermeister in guter Tradition vor den vielen „Unterstützern des Gemeinwohls“ zog, war ausgefüllt mit Dankadressen an das tüchtige Personal, an den Gemeinderat, an die Vereinswelt, an die Klostergemeinschaft und an eine Vielzahl von Fleißigen und Ehrenamtlichen, die sich für die und in der Kommune einbringen. Besondere Erwähnung fand das Personal der Grundschule und des Kindergartens mit den Leiterinnen Gabi Bodner und Waltraud Wagner. „Beide Einrichtungen sind weit und breit vorbildhaft und glänzten im Jahr 2019 mit ehrenvollen Auszeichnungen“, merkte der Gemeindechef an.

Rückblick und Dank, Besinnung und Pflege der Gemeinschaft waren für ihn weitere Eckpfeiler seiner Ausführungen. Im Einzelnen verwies er unter anderem auf eines der erfolgreichsten Jahre in der Geschichte der Kommune. In einer beispielhaften Aufzählung von Investitionen verwies Nickl auf die Zukunftsfähigkeit der Grundschule und der Offenen Ganztagsschule nach Abschluss der Sanierungsarbeiten, auf den „Mosaikstein“ von Wieskapelle und "Haus der Dorfkultur" als einmaligem Ambiente auf dem Weg der Gesamtsanierung des Klosterhofes, auf die Erschließung des Baugebietes "Maifurt" in Tremmersdorf, auf die gute Breitbandnetzversorgung und auf viele weitere Baumaßnahmen.

Der Bürgermeister sprach von „fetten Jahren dank großzügiger staatlicher Förderungen“, um schließlich an die Innensanierung des Gemeindezentrums als größte Investition in naher Zukunft zu erinnern. Sein ermutigendes „Weiter so“ verband er in Anwesenheit von Colonel Jason Coldwell und Major Denny Ziegert als Vertreter der US- und der Bundeswehr-Pateneinheiten mit Hinweisen auf die großen Jubiläumsfeiern im nächsten Jahr. An Gäste und alle Gemeindebürger appellierte Nickl, in Dankbarkeit und Zufriedenheit auf das Erreichte zu blicken, ehe er ein Weihnachtsfest der Liebe und „a gsunds neis Joar“ wünschte, verbunden mit der Hoffnung auf viele Mitstreiter zum Wohl der Gemeinde.

Gewohnt charmant und hintergründig nutzte zweiter Bürgermeister Roland Hörl die Feierstunde, um dem Bürgermeister für das riesige Arbeitspensum zu danken und in die Würdigung auch dessen Ehefrau Elisabeth einzubeziehen. Gleichzeitig zeigte er sich augenzwinkernd besorgt über das Essverhalten des Gemeindechefs und empfahl diesem, mehr mit Genuss zu essen. Vorschläge dafür enthielt auch das Genusskörberl, das Hörl überreichte. Blumen gab es für die „First Lady“ Lisa, die immer zur Stelle sei, wenn die Gemeinde rufe.

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