23.12.2018 - 14:04 Uhr
SpeinshartOberpfalz

Gemeinde Speinshart hat viel vor

Von Gutmenschen und Spielgestaltern ist bei der Jahresabschlussfeier der Gemeinde Speinshart die Rede. Einem Teil dieser „Regisseure“ kann der Gemeindechef persönlich danken.

Auch „neue Kräfte für Speinshart“ heißt Bürgermeister Albert Nickl (rechts) in der Jahresschlussfeier willkommen: Ingrid Lehmann und Ursula Schön (Beschäftigte im Schulbereich, von links), Grundschulrektorin Gabi Bodner, Agnes Seitz (Grünanlagenpflege), Melanie Reis (Schulbereich) und Christine Walter (Grünanlagepflege).
von Robert DotzauerProfil

"Ihr Gemeinschaftsgeist hält die Gemeinde zusammen und lässt Hoffnungen für die Zukunft", sagte Bürgermeister Albert Nickl. Das Dienen und Mitwirken zahlreicher Gemeindebürger war für ihn im Gasthaus Schmid in Tremmersdorf einer der Erfolgsgeheimnisse einer finanzschwachen Kommune mit einem dennoch stattlichen Leistungskatalog. Für den Bürgermeister sind es aber immer wieder „seine“ Speinsharter, Tremmersdorfer, Münchsreuther, Haselbrunner, Seitenthaler, Zettlitzer und Bewohner weiterer Ortsteile, auf die Verlass sei, wenn die Gemeinde ruft. „Wir haben viele gute Geister“, würdigte Albert Nickl die vielen Mitstreiter für eine Wohlfühlkommune. Dazu zählte der Gemeindechef alle Gäste, unter Ihnen die Seelsorger Pater Andreas und Pater Adrian von der Klostergemeinschaft, Schulrektorin Gabriele Bodner und die Vertreter der Pateneinheiten der Bundeswehr und der US-Army.

Entgegen dem Trend „das Hemd ist näher als der Rock“ hatte der Bürgermeister bei seinem Jahresrückblick viel Positives zu berichten. Albert Nickl sprach von wehrhaften Demokraten in einer wehrhaften Demokratie und übertrug diese Feststellung auch auf die Fortentwicklung der Klostergemeinde. Voller Genugtuung blickte der Gemeindechef auf ein besonders gutes Jahr, wie er sagte. Die Beispiele folgten sogleich. Die Einrichtung einer offenen Ganztagsschule, die Schulhaussanierung, Fortschritte bei der Generalsanierung des „Anwesens 23“ hin zu einem Kulturzentrum, die weitere Aufwertung von Spielplätzen, Baugebietserschließungen , Verbesserungen bei der schnellen Datenautobahn und viele weitere größere und kleinere Projekte standen im Fokus der „Weihnachts- und Neujahrsansprache“.

Große Pläne für 2019

Albert Nickl kündigte im Ausblick auf das Jahr 2019 die Erschließung des Baugebietes Maifurth in Tremmersdorf an, verwies auf den Einbau eines Fahrbahnteilers in Höhe des FC-Sportheimes, versprach Straßensanierungen und sah in der Erneuerung des Innenlebens des 40 Jahre alten Gemeindezentrums ein weiteres großes Ziel. Der Bürgermeister erwähnte zudem die Aktivitäten um die Errichtung einer Gemeinschaftshalle in Münchsreuth, die Sanierung alter Gebäude im Rahmen des staatlichen Förderprogrammes „Innen statt Außen“ und gab Überlegungen zur Friedhofserweiterung und zum Bau neuer Parkplätze im Baugebiet Krummacker bekannt.

All diese geplanten Bautätigkeiten dürften jedoch nicht das Wichtigste in der Gemeinde verdrängen – das rege Gemeinschaftsleben, so der Bürgermeister. „Das große Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger ist uns heilig“. Mit diesen Worten verteilte er an das Kloster, an die Pfarrei, an die Begegnungsstätte, an Grundschule und Kindertagesstätte ein dickes Lob. Klein aber fein nannte er die Grundschule am Rauhen Kulm, bestens bewähre sich die Offene Ganztagsschule, anerkennenswert sei die hervorragende Kinderbetreuung, und auch die frühkindliche Erziehung und die Schmankerln in der Schulküche fanden Erwähnung. Mit einem Gutschein ehrte Nickl Andrea Dobmeier als ehrenamtliche Leiterin der Kinderbibliothek.

Lob für den Bauhof

Der rhetorische Ausflug des Gemeindechefs endete mit einer Würdigung der Bauhofleistungen. Die drei Bauhofmänner seien mit dem Großprojekt Schule viel beschäftigt gewesen, stellte Nickl fest. Lob sprach er auch dems Verwaltungsgemeinschaftspersonal aus. „Die Zusammenarbeit läuft gut“. Sonderbeifall bekam der Bürgermeister für die Würdigung der Vereinsarbeit. „Die Arbeit der Vereine ist unbezahlbar“. Auch dem Kollegium des Gemeinderates bescheinigte „oberste Diener“ der Gemeinde eine starke Bereitschaft zum Miteinander. Fast alle Entscheidungen seien einstimmig gefallen. Namentlich erwähnte Nickl besonders seinen Stellvertreter Roland Hörl. „Ein zuverlässiger Mann mit großem Verantwortungsbereich“. Auch der Wasserzweckverband laufe unter der Regie von Roland Hörl bestens.

Dank an Bürgermeister

Ein Mann mit zurückgekrempelten Hemdsärmeln, der auf allen Baustellen gleichzeitig ist und jeden Stein umdreht: Zweiter Bürgermeister Roland Hörl beschrieb ein Speinsharter Gemeindeoberhaupt, das nicht raste und roste. Albert Nickl habe auch im Jahr 2018 wieder Großes geleistet, urteilte Hörl. Als Dank gab es Vitamine für die Gesundheit. Ehefrau Elisabeth beehrte Roland Hörl mit einem Blumenstrauß.

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