14.12.2018 - 18:18 Uhr
SpeinshartOberpfalz

Aus Gnade Malteser

"Wenn uns bewusst wird, dass die Zeit, die wir uns für einen anderen Menschen nehmen, das Kostbarste ist, was wir schenken können, haben wir den Sinn der Weihnacht verstanden."

Mit Urkunden und kleinen Präsenten werden Claudia Edl (Zweite von links) und Thomas Edl (rechts) für 20-jährige Mitarbeit in der Ortsgruppe Speinshart des Malteser-Hilfsdienstes geehrt. Diözesan-Oberin Adelheid von Gemmingen-Hornberg (Zweite von rechts) und Ortsbeauftragte Andrea Grundl (links) danken für die Treue und bringen ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass die Edls mit gleichem Eifer weiter mitmachen.
von Georg PaulusProfil

Dieser Satz der Lyrikerin Roswitha Bloch eröffnet eine besondere Veranstaltung. Im "Troglauer Hofcafe" kamen die Mitglieder des Malteser-Hilfsdienstes Speinshart zu ihrer Jahresschlussfeier zusammen. Ortsbeauftragte Andrea Grundl freute sich, neben ihren vielen ehrenamtlichen Mitgliedern auch Diözesan-Oberin Adelheid von Gemmingen-Hornberg zu begrüßen.

Die stimmungs- und humorvolle Geschichte von einem Schaf mit drei Beinen sowie sechs Königen beim Jesuskind an der Krippe leitete über zum Malteser-Gebet: "Aus Gnade hast Du mich berufen, dir als Malteser zu dienen. Lass die Treue zur Gemeinschaft mein Leben durchdringen, dem Nächsten in Liebe begegnen, besonders den Armen und Kranken. Gib mir Kraft, im Geist deiner Botschaft zu leben zur Ehre Gottes, für den Frieden der Welt und das Wohl unserer Gemeinschaft."

Nach einem Essen begann die Ortsbeauftragte ihren Rückblick. An besonderen Aktivitäten hob Grundl die Arbeit des Teams hervor, das im Jahresverlauf Kranke und Behinderte besucht hat. Sie erinnerte auch an Besuche in den Alten- und Pflegeheimen Auerbach, Eschenbach, Pressath, Grafenwöhr und Gmünd. Zahlreichen Bewohnern wurde dort in ihrem Alltag viel Freude bereitet. "Auch im Sanitätsdienst bewiesen unsere Ehrenamtlichen Einsatzfreude," betonte die Ortsbeauftragte.

Abschließend bedankte sich Andrea Grundl bei allen, die als Malteser in irgendeiner Weise geholfen haben, und bat auch im nächsten Jahr um ihre Mitarbeit. Eine besondere Freude war es für sie dann, Claudia und Thomas Edl, der als ehrenamtlicher Geschäftsführer tätig ist, für 20-jährige Mitarbeit im Malteser- Hilfsdienst zu ehren.

Fast ein "Mehrgenerationenhaus" nannte die Diözesan-Oberin die Malteser-Ortsgruppe. Wenn ältere Mitglieder ihre Kinder auch Malteser werden ließen und diese ebenfalls wieder ihre Kinder eingeführt haben, könne man das ruhig so nennen, führte Adelheid von Gemmingen-Hornberg zur Begründung an. Dass seit Jahren von den Speinshartern gute Arbeit geleistet werde, bewiesen Claudia und Thomas Edl als "Urgesteine" der Malteser-Gruppe.

Da die Diözesan-Oberin erst von einer Tagung der Malteser in Lourdes zurückgekehrt war, hatte sie für jeden Teilnehmer ein an der Grotte in Lourdes geweihtes Medaillon dabei. "Tragt es und stellt euch damit unter den Schutz der Jungfrau Maria und der heiligen Bernadette", forderte sie die Mitglieder auf.

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