03.06.2020 - 12:13 Uhr
SpeinshartOberpfalz

Gründungsjubiläum auf das nächste Jahr verschoben

Im übertragenen Sinn so richtig Feuer geben wollte die Feuerwehr Speinshart: Das 125. Gründungsjubiläum sollte ein Höhepunkt im Vereins- und Gemeindeleben werden.

Die Festdamen der Freiwilligen Feuerwehr Speinshart freuen sich auch auf den Ersatztermin des 125-jährigen Vereinsjubiläums. Statt "Voll Mai Ding 2020" heißt es dann vom 22. bis 25. Juli 2021 "Speinsharter Sommermärchen 2021". Unser Bild entstand schon zu Vor-Corona-Zeiten
von Robert DotzauerProfil

Doch die Coronakrise machte auch den tüchtigen Brandschützern einen Strich durch die Rechnung, zu Pfingsten unter dem Motto „Voll Mai Ding“ ausgelassen und fröhlich zu feiern: kein Kirchenzug mit Festgottesdienst, kein Festzug, kein Kreisfeuerwehrtag mit großer Fahrzeugschau.

Auch die Bayerische Jugendleistungsprüfung musste abgesagt werden. Die musikalischen Events mit einer Disco-Nacht und mit dem österreichischen Entertainer Lorenz Büffel als Stargast einer Musik-Show sowie die Gastspiele der Dießfurter Blaskapelle, der Pirker Blechmusi, der Speinsharter Klosterbläser, der „Rotzlöffl“ und der Cover-Band "Lost Eden" einschließlich einer „Girlpower-Hoch-3-Show“ - fielen dem heimtückischen Coronavirus zum Opfer.

Doch ganz „für die Katz“ waren die zweijährigen Festvorbereitungen dennoch nicht. Der Ersatztermin steht schon fest: Das „Voll Mai Ding“ soll unter dem Leitwort „Heute ist nicht alle Tage! Wir kommen wieder – keine Frage“ vom 22. bis 25. Juli 2021 zum Sommermärchen werden.

Der Eschenbacher Unternehmer Hubert Schug hält der Wehr bis dahin als Schirmherr ebenfalls die Treue. Dank zollte Vorsitzender Stefan Schedl den bisherigen Werbepartnern. Auch sie sollen bis zum Ersatztermin bei der Stange gehalten werden, hofft er.

Die Festdamen, die sich mit vielen Aktionen auf das große Fest vorbereitet hatten, werden ebenfalls bestimmt auch im nächsten Jahr in ihren feschen Jubiläumsgewändern das Fest bereichern. Der Optimismus der Wehr ist jedenfalls ungetrübt. Pünktlich zum ursprünglichen geplanten Festtermin stellten die Kameraden um Vorsitzenden Stefan Schedl und Kommandant Christian Höllerl in zahlreichen freiwilligen Arbeitsstunden schon einmal den Anbau an das Feuerwehrhaus sicher.

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