„Der inszenierte Tod“ - so der Titel, unter dem Stephan Klenner-Otto, Kulturpreisträger des Landkreises Kulmbach und der Oberfrankenstiftung sowie „Künstler des Monats der Europäischen Metropolregion Nürnberg 2011“, seine umfangreichen Werke präsentiert, die seit Sonntag in der Internationalen Begegnungsstätte des Klosters Speinshart zu sehen sind.
Mit Klenner-Otto (Jahrgang 1959) stellt die Begegnungsstätte einen Künstler vor, dessen Radierungen einen ganz eigenen Stil haben. Er gehört zu den Kunstschaffenden, die die Kunst der Radierung noch beherrschen. Diese Fähigkeit brachte ihn auch im Sommer 2019 in den Kreis der fünf Auserwählten für das Sächsische Druckgraphik-Symposium.
Aktuell stellt der Oberfranke Radierungen in den Mittelpunkt seines Schaffens, die sich mit dem menschlichen Dasein befassen. Dazu gehört auch die Graphik-Serie zum Thema Kreuzweg, die der Künstler frei von jeglichem Pathos als medidative Lebensbilder versteht. Zu bestaunen sind deshalb unter anderem die 14 Kreuzwegstationen unter dem Titel „Der inszenierte Tod“. Die Vernissage fand am Sonntag im Oberen Konventgang der Abtei statt. Das Vokalensemble Tana aus Bayreuth umrahmte die Eröffnung musikalisch.







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