„Sedaa“ (persisch für „Stimme“) hieß die Gruppe, die in Speinshart Triumphe feierte. Das Wort „Stimme“ haben die vier Musiker zum Ensemble-Namen erhoben. Eine gute Wahl, standen die Stimmen doch im Zentrum des Geschehens. Besonders der für europäische Ohren ungewöhnliche Kehlgesang und die sogenannte Obertontechnik verzückte die Hörerschaft in der wiederum überfüllten Klosterkirche. Die uralte Gesangstechnik, mongolische Instrumente und pulsierende Trommelrhythmen verschmolzen zu einem mystischen Klangteppich der Schwingungen und Stimmungen, der die Zuhörer zu einer akustischen Reise entlang der Seidenstraße einlud.
Grundlage der ungewöhnlichen Kompositionen bildeten die Naturklänge traditioneller Instrumente, wie sie in der mongolischen Steppe und im Altaigebirge zu Hause sind. Die Kombination dieser Gesangs- und Instrumententechnik ergab ein vielschichtiges Konzert-Erlebnis im wilden Galopp mit einem musikalischen Ritt auf temperamentvollen und wendigen Mongolen-Pferden. Auf viele kleine Details verwies der iranische Multi-Instrumentalist Omid Bahadori in seiner Moderation. Eine mystische und pulsierende Melange der Schwingungen und Stimmungen und eine Klangreise der besonderen Art, darin war sich das begeisterte Publikum einig.















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