16.10.2020 - 12:49 Uhr
SpeinshartOberpfalz

Künstliche Intelligenz in Speinshart: Landtagsabgeordneter Tobias Gotthardt betont Bedeutung des Projekts

"Der KI-Denkprozess in Bayern braucht eine Adresse: Für mich ist das Speinshart." Bei seinem Besuch dort bricht Tobias Gotthardt eine Lanze für den Aufbau einer wissenschaftlichen Begegnungsstätte.

Die Mitglieder der Kreistagsfraktion der Freien Wähler nehmen sich mit Tobias Gotthardt (Vierter von rechts) vor dem Kloster Speinshart des Themas "Künstliche Intelligenz" an
von Jürgen MaschingProfil

Nach einem Termin in Pirk war Tobias Gotthardt von den Freien Wählern, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender des Ausschusses für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie regionale Beziehungen, auf Einladung von Kreisverband und Kreistagsfraktion ins Kloster Speinshart gekommen. Mitgebracht hatte er Nachrichten zum KI-Projekt im Klosterdorf.

Im Gespräch ging es zunächst um die Finanzen des Freistaats, Corona-Maßnahmen, Umweltprojekte und Bildung. Das wichtigste und für die FW-Kreistagsfraktion interessanteste Thema war jedoch das KI-Projekt: Der Aufbau einer wissenschaftlichen Begegnungsstätte zu Künstlicher Intelligenz (KI) im Kloster Speinshart soll gefördert werden. Hier würde damit ein Knotenpunkt für die gesamte KI-Forschung in Bayern entstehen.

"Wir haben mit 155.000 Euro aus dem diesjährigen Haushalt zwei Stellen am Wissenschaftsministerium geschaffen, die die Projektstudie aktuell betreuen“, sagte Gotthardt. Eine Fertigstellung der Studie stehe bis Frühjahr 2021 an, vorbereitende Termine haben bereits stattgefunden. Dabei solle eine Einbindung der Oberpfälzer Hochschulen vorrangig sein. Die räumliche Nähe, zum Beispiel der OTH Amberg/Weiden, zu Speinshart sei gegeben.

„Unser Ziel ist es, aus dem Klosterdorf eine echte Metropole des ganzheitlichen KI-Diskurses von internationalem Rang zu machen und dafür neben Landes- auch Bundesmittel zu nutzen", erklärte der Landtagsabgeordnete.

Es wäre ein "schönes Zeichen und wichtiges Signal", noch dieses Jahr die konstituierende Sitzung des neuen Bayerischen KI-Rates im Kloster abzuhalten, merkte Gotthardt am Ende der über eineinhalbstündigen Informationsrunde an.

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Kommentare

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Karl-Werner Schramm

ES FLOPPT WEITER IN SPEINSHART
Mangels Künstlicher Intelligenz (KI) im Kloster ?
Oder hätte mehr menschliche Intelligenz auch mehr erreicht?
Menschlicher Sachverstand im Bereich „Erneuerbare Energien“ für das Klosterdorf und andere Denkmalobjekte wurde aufgrund der rückwärtsgewandten Handhabung im Gemeinderat aufgrund der Abhängigkeit vom „Geldgeber“ Denkmalamt nicht sichtbar.
Im Übrigen zum Nachteil vieler weiterer privater Besitzer von Denkmalobjekten in der Region.
Einer nachhaltigen klimaneutralen Bewirtschaftung mit aktueller Technik folgte man nicht.
Das Vorbild Staatsregierung auf dem denkmalgeschützten Bayerischen Landtag oder der Staatskanzlei mit seinen großen PV-Anlagen wurde nicht aufgegriffen.
Da war die CSU in München eben doch schlauer als auf dem Dorf!
Im Kloster mit der desaströsen Energieversorgung durch Ölheizung statt z.B. eleganter adelig blauer seit 20 Jahren vorgeschlagenen Photovoltaik-Bedachung soll nun KI mit zwei halben Stellen = 100000 € ? einziehen. Oder nur für die Heizkosten ohne KI?
Wenn dort dann zudem über 5G auf Mobilität geforscht werden soll, scheitert das schon daran, dass auf dem Kloster keine leistungsfähige Antenne installiert ist, keine KFZ-Ladestationen, high-tech. WLAN usw. vorhanden sind. XXXL-Liegebänke sind evtl. in der Gemeinde aber noch übrig.
Die Gemeinde versuchte sich in Sachen Antenne (5G Abdeckung war noch offen?) lieber in der Nähe des Klosterdorfs im Gemeindewald die Taschen zum Nachteil des Klosters vollzustecken.
Das sind die gut durchschaubaren und wenig durchdachten und wenig erfolgreichen Geschäfte, die dem Bürger „verkauft“ werden sollen.
Gut, dass nun der Verantwortliche Bürgermeister Nickl für die hohe Verschuldung und die unheilige Abhängigkeit der Gemeinde zum „Klosterdorf“ in den Fokus rückt, nachdem auch die beteiligten Herren Girisch und Englberger den „Seelenverkäufer“ verlassen.
Und die Idee ein Kloster oder z.B. eine Burg zum Versammlungsort etc. zu machen ist so alt wie des Kaisers Bart.
Durchdenken, wo die sich versammelten Personen nächtigen sollen, gehört natürlich offenbar auch eher in den Bereich KI.
Das Kloster mit den wenigen Geistlichen ist bislang auch nicht auf schlaue syrische KI-Forscher mit Asylstatus als Gäste vorbereitet. Die Gemeinde wohl auch nicht.
So kann es ja nun mi KI aufwärts gehen, nachdem die Gemeinde ja zudem bereits KulturbeauftragtInnen unter den ParteigenossInnen im Gemeinderat zumindest für die Kultur „berufen“ hat.
Schon längst hätten mehr Einnahmen aus dem Bereich „Erneuerbare Energien“ erzielt werden und das Klosterdorf und die Gemeindemitglieder mit ihren Anwesen sich als technisch „up to date“ für den Besucher interessant aufstellen können.
Stattdessen drohen jetzt weitere langfristige Kosten für die Bürger der Gemeinde Speinshart und auch doppelt durch die Finanzierung der KI-Stellen durch den Steuerzahler. Mal sehen was als nächstes floppt.
Als Bürger besteht keine Bereitschaft, sich für fragwürdige, wenig nachhaltige Geschäfte der Gemeinde weiter zu verschulden.
Zeitnahes Controlling der Gemeinde mit und ohne KI ist angesagt!
KI erfordert Transparenz.
Die Gemeinde hüllt sich lieber in Schweigen – gar nicht gut für KI,
wobei das Kürzel KI ja vormals anders belegt wurde.
Regionale KI wäre auch nicht schlecht im Landratsamt NEW, aber bloß nicht verwechseln mit RKI
https://www.polizei.hessen.de/icc/internetzentral/nav/9f5/broker.jsp?_ic_uCon=81c37383-c492-d11c-5ec3-f12109241c24&uTem=20470d14-3169-f841-ab27-2006165474d5&uMen=9f556586-b578-c11c-5ec3-f12109241c24

20.10.2020