Speinshart
30.07.2018 - 12:44 Uhr

Mehr Grün im Ort

Die Arbeiten für die Erneuerung des Einfriedungsmauergeländers am nördlichen Tremmersdorfer Ortseingang werden Anfang August ausgeschrieben und im letzten Quartal 2018 ausgeführt.

Ein neues Holzgeländer mit Metallelementen erhält die Mauer am Tremmersdorfer Straßenrand Richtung Speinshart. An fünf Stellen wird sie zudem begrünt. bjp
Ein neues Holzgeländer mit Metallelementen erhält die Mauer am Tremmersdorfer Straßenrand Richtung Speinshart. An fünf Stellen wird sie zudem begrünt.

(bjp) Dies gab Bürgermeister Albert Nickl in der Julisitzung des Gemeinderats zur Kenntnis. Montiert werde ein Holzgeländer mit eingefügten Metallfeldern.

An fünf Stellen werde die Mauer zudem begrünt. Das Vorhaben werde aus Dorferneuerungsmitteln bezuschusst und sei bei einem Ortstermin mit Vertretern der Tremmersdorfer Ortsgemeinschaft "endgültig festgezurrt" worden. Dringend nötig ist nach Nickls Worten eine Ausräumung der von der Verlandung bedrohten Creußen-Wehranlage in Tremmersdorf. Das Wasserwirtschaftsamt Weiden habe zugesagt, ein Konzept zur Umgestaltung des Bereichs zu erstellen, um Sedimentablagerungen auf Dauer zu verhindern. Der Bürgermeister erinnerte daran, dass er schon seit längerer Zeit bei den zuständigen Behörden auf eine Lösung gedrängt habe: "Der Freistaat ist in der Pflicht, möglichst bald zu handeln."

Fortsetzen wird die Gemeinde den Austausch der letzten Quecksilberdampflaternen, für die es keine Ersatzbirnen mehr gibt. Der Gemeinderat bejahte eine Erneuerung der noch verbliebenen 42 Leuchten, wobei je 21 heuer und im kommenden Jahr auf LED-Leuchteinheiten umgerüstet würden. Für dieses Jahr sei laut einem Angebot des Bayernwerks mit Kosten von rund 10 000 Euro zu rechnen, die sich aufgrund des niedrigeren Stromverbrauchs jedoch nach etwa zehn Jahren amortisiert hätten. Bei nur einer Gegenstimme von Johann Mayer (Die Grünen) erteilte der Gemeinderat das gemeindliche Einvernehmen für die bauliche Weiterentwicklung der Biogasanlage von Johann Traßl, die ein zusätzliches Blockheizkraftwerk erhalten soll. Im Zusammenhang damit befürwortete das Gremium die immissionsschutzrechtliche Neugenehmigung. Diese wurde notwendig, weil der Betreiber durch das neue Blockheizkraftwerk die Feuerungswärmeleistung seiner Anlage auf 1,199 Megawatt erhöht hat: Weil damit erstmals die Fernwärmeleistung von einem Megawatt überschritten werde, sei ein Neugenehmigungsverfahren notwendig, erklärte Bürgermeister Nickl. Zudem werde die Anlage in eine "Flexanlage" umgewandelt, die in stromreichen Zeiten weniger und in stromarmen Zeiten mehr Energie erzeuge. Umweltpolitisch sei dies sehr sinnvoll, informierte Bürgermeister Albert Nickl.

Ferner sei noch geplant, den Durchmesser des bereits genehmigten Gärrestelagers von 22 auf 24 Meter zu vergrößern. Hierdurch falle die oberirdische Blase um etwa zwei Meter niedriger aus. Johann Mayer machte geltend, dass der ökologische Wert von Biogasanlagen inzwischen umstritten sei, und äußerte Bedenken, ob eine ausreichende Löschwasserversorgung gewährleistet sei. Roland Lins und Christian Höllerl (beide CSU) entgegneten, dass die Gemeinde lediglich festzustellen habe, ob aus ihrer Sicht bau- und immissionsschutzrechtliche Hinderungsgründe vorlägen. Das letzte Wort liege beim Landratsamt, das auch die Löschwasserversorgung prüfen werde. So sah es auch die große Mehrheit im Gremium.


 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.