03.12.2019 - 10:51 Uhr
SpeinshartOberpfalz

Speinshart: Albert Nickl tritt wieder als Bürgermeisterkandidat an

Albert Nickl ist der Beste. Es klingt nach einer Meister-Ehrung, einer Bürgermeister-Ehrung eben. Landrat Andreas Meier lobt seinen Stellvertreter über den Schellnkönig. "Nickl brennt und kämpft", sagt der Landkreischef bei der Nominierung

Verbunden mit einem Bekenntnis zum "Sehnsuchtsort Speinshart" erklärt Bürgermeister Albert Nickl seine Bereitschaft, "weiter mit Herzblut für die Heimat da zu sein". Die Wahlberechtigten honorieren diesen Wunsch und die Leistungen des Bewerbers für Speinshart bei der Kandidatennominierung der CSU mit einem 100-Prozent-Ergebnis .
von Robert DotzauerProfil

Die Anerkennung des „Lobkowitz-Schlossherrn“ für Albert Nickl war bei der Nominierung des Speinsharter CSU-Bürgermeisterkandidaten betont freundschaftlich. Andreas Meier schätzt die Verlässlichkeit seines Vize. Da brauchte Roland Lins, Sprecher der CSU-Fraktion im Gemeinderat, nur noch ergänzen: „Jeder Speinsharter weiß, wie wertvoll unser Albert für die Gemeinde ist.“ Lins skizzierte der Gemeindechef als Anschieber bei Tag und bei Nacht, verwies augenzwinkernd auf Ferngespräche noch um 2 Uhr früh und bescheinigte den Gemeindechef als Mann mit Connection, der im Galopp seine Ziele verfolge. „Können, Wissen und Einsatz sind beispiellos“, stellte der Fraktionschef fest und folgerte: „Es gibt für Speinshart keinen Besseren.“

Dieses zündende Plädoyer sollte sich in einem für Albert Nickl perfekten Wahlergebnis niederschlagen. Bei 29 wahlberechtigten CSU-Mitgliedern gab es in geheimer Abstimmung ein 100-Prozent-Ergebnis für den Bürgermeister, der nunmehr seit fast vier Wahlperioden das Klosterdorf regiert. Das Wahlergebnis nannte Wahlausschussvorsitzender Andreas Meier einen Fingerzeig zur Solidarität in der CSU und für das kommende Wahlwerben. Am Sonntagabend präsentierte Albert Nickl in der Gaststätte Waldeslust in Süßenweiher vor zirka 50 Besuchern, unter ihnen die Gäste Bürgermeisterin Carmen Pepiuk aus Trabitz und die Bürgermeisterkandidaten Marcus Gradl (Eschenbach), Karlheinz Schultes (Neustadt am Kulm) und Thomas Kaufmann (Immenreuth) eine Bilanz „sechs guter Jahre für die Gemeinde“, wie er sagte.

„Es geht um die Zukunft der Gemeinde, heute wollen wir die Weichen stellen“, formulierte Nickl schon zu Beginn seines Rechenschaftsberichtes. Attraktiv, liebenswert, familien- und kinderfreundlich, als besonderen Kulturstandort, klein aber fein und als Dorf mit Zukunft stellte er seine Gemeinde vor, als Ort mit viel Lebensqualität eben. Albert Nickl beleuchtete noch einmal die wichtigsten Erfolge auf Gemeindeebene in der zu Ende gehenden Wahlperiode 2014-2020, würdigte die Entwicklung des Klosters und der Internationalen Begegnungsstätte, verwies auf die Großinvestitionen zum Beispiel in die Grundschule am Rauhen Kulm einschließlich offener Ganztagsschule und nannte die Dorferneuerung einen Segen für die Gemeinde.

Vollzug meldete der Gemeindechef und CSU-Ortsvorsitzende zu vielen Punkten. Kirchplatzsanierung in Tremmersdorf, Ausbau der Kreisstraße in Münchsreuth, Sanierung von Gemeindeverbindungsstraßen, Radwegbau in Richtung Oberbibrach, Baugebiete in Tremmersdorf und Zettlitz, Breitbandversorgung, zeitgemäße Ausstattung der Feuerwehren, Kinderland Speinshart, Vereinsförderung, Haus der Dorfkultur, Übernahme der Wieskapelle, Abschluss der Klostersanierung und vieles mehr.

Nach dem Grundsatz „Das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen“ verwies Nickl auf weitere spektakuläre Projekte, wie zum Beispiel die neue Trinkwasserleitung für Zettlitz, Querungshilfen in Tremmersdorf und Speinshart, den Bau der Gemeinschaftshalle in Münchsreuth und den Beginn der Sanierung historischer Scheunen. Der Bürgermeister verwies auf Gesamtinvestitionen von zirka 10 Millionen Euro, einem Rekord in der Geschichte der Gemeinde. Nickl sprach in diesem Zusammenhang von einer optimalen Chancenverwertung staatlicher Fördergelder. Ein Ausruhen auf dem Geschaffenen geht dennoch nicht, bemerkte Albert Nickl und appellierte an alle Speinsharter, zum Wohl einer wunderbaren Gemeinde das Miteinander zu pflegen.

Mit Blick auf die vielen Projekte bezeichnete er die Großinvestitionen als Ergebnis einer Gemeinschaftsleistung, dankte den Gemeindebürgern und den Vereinen und lobte den Einsatz des Gemeinderates. Es waren sechs gute Jahre für Speinshart, fasste der Bürgermeister und CSU-Ortsvorsitzende zusammen. „Auf uns ist Verlass und wir haben Wort gehalten“, betonte Nickl und versprach, bei einer Wiederwahl mit Herz und Leidenschaft weiter für seine Heimatgemeinde einzutreten. Der Bürgermeister gab zu, mit diesem Tempo auch der Familie und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde viel zuzumuten. „Auch unpassende Worte können in der Eile vorkommen“, bedauerte Nickl. Dafür bat er um Verständnis und versprach Besserung noch vor der Nominierung, die dann mit dem überwältigenden Vertrauensbeweis endete. Ein Bericht über die Nominierung der Gemeinderatskandidaten folgt.

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