12.07.2019 - 13:33 Uhr
SpeinshartOberpfalz

Verein der Freunde und Förderer der Internationalen Begegnungsstätte Kloster Speinshart feiert Jubiläum

Mit einem Pontifikalamt begeht der Verein der Freunde und Förderer der Internationalen Begegnungsstätte Kloster Speinshart sein 40-jähriges Bestehen. Dabei fällt der Blick auch zurück - unter anderem auf die Gründung.

Mit einer Festmesse, zelebriert von Abt Hermann Josef Kugler und musikalisch gestaltet vom St.-Thomas-Chor Trockau, feiern der Förderverein und die Markgraf-Stiftung gemeinsam ihre Jubiläen.
von Robert DotzauerProfil

Zur Vereinsgeschichte gehören natürlich die Gründungsmitglieder - eines von ihnen war Dr. Gerhard Markgraf. In Verbindung mit dem 90. Geburtstag des Mitbegründers und einem kleinen Jubiläum der Rainer-Markgraf-Stiftung feierten Förderverein und Stiftung deshalb gemeinsam.

Zu den Schwerpunkten der Jubiläumsveranstaltung zählte die Festmesse in der Klosterkirche mit Abt Hermann Josef Kugler als Hauptzelebrant. Er stellte seine Predigt unter den Leitgedanken „Friede diesem Haus“ und nahm dabei Bezug auf das Gruß- und Segenswort „Schalom“. Dabei sah der Prediger eine Friedensmission für alle Gläubigen gegeben: „Von uns allen soll ein Segen ausgehen und Friede herrschen.“ Einen zweiten Auftrag erkannte der Abt im Wort Jesu Christi: „Heilt die Kranken“. Auf die Redewendung „daran krankt es“ eingehend empfahl der oberste Prämonstratenser von Windberg, Roggenburg und Speinshart eine weitreichende Auslegung dieser Feststellung in Form heilsamer Lebensumstände.

Hermann Josef Kugler setzte sich zudem mit der Botschaft des Verkündens auseinander. „Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter“, zitierte er ein weiteres Jesus-Wort und appellierte an die Gläubigen, aktiv Kirche mitzugestalten und den Christenmangel zu beheben.

Einen überaus festlichen Rahmen gab dem Gottesdienst die musikalische Gestaltung durch den St.-Thomas-Chor Trockau mit Orchesterbegleitung unter Leitung von Ottmar Schmitt. Innig lauschten die Gläubigen in der vollbesetzten Klosterkirche unter anderem der Mozart-Messe in C-Dur, dem "Tantum ergo sarcramentum" von Wolfgang Amadeus Mozart und der „Cantate Domino“, dem "Offertorium pro omni tempore" von Bonifaz Stöckl. An der Orgel „jubilierte“ Ludwig Schmitt, Sohn des Dirigenten.

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