Josef Völkl aus Spielberg trifft trotz seiner 80 Jahre immer noch haargenau ins Schwarze. Der Sportschütze feierte zwar wegen des eingeschränkten Kontaktverbots nicht groß seinen runden Geburtstag. Gratulanten waren aber trotzdem gekommen und überbrachten in gebührendem Abstand vor der Haustür Glückwünsche. Der „Völkl-Sepp“ wie er kurz genannt wird, hat sich wahrlich gut gehalten, so dass ihn Pfarrer Norbert Götz zunächst als einen „70er “ einschätzte.
Geboren ist der Jubilar in Altenhammer, ist dort mit seinem Bruder Alois aufgewachsen und ging in Flossenbürg zur Schule. Er lernte in Waldthurn bei Georg Völkl das Schmiedehandwerk und war acht Jahre als Werkzeugschmid im Granitwerk Flossenbürg beschäftigt. Nach zwei Jahren bei Schulte und Schmidt als Betriebsschlosser wechselte er 1969 ins Kabelwerk nach Floß und war dort bis zur Rente 2002 als Vorarbeiter beschäftigt. Im August 1966 heiratete er auf dem Fahrenberg seine aus Gehenhammer stammende Ehefrau Anna. Mit Sohn Martin wohnen sie in Spielberg. Beim Rückblick auf sein Leben stimmt den Jubilar der Tod seiner Frau vor fünf Jahren sehr traurig.
Der Sport bestimmte das Leben des Jubilars, so fuhr er doch in früheren Jahren trotz Schneeverwehungen die fünf Kilometer von Spielberg mit den Skiern nach Floß zur Arbeit. „Wegen Schneeverwehungen der Arbeit fernbleiben kam für mich nicht in Frage.“ Bei den Tell-Schützen Spielberg, die mit Schützenmeister Hans Leipold und Sabine Dewald gratulierten, war Völkl mehr als 50 Jahre Schüler- und Jugendtrainer, unzählige Mal Schützenkönig und schießt teilweise auch heute noch in der ersten Mannschaft. Gaumeister und Landkreismeister sind einige seiner Titel. Auch am Stand von Edelweiß Roggenstein feierte Völkl mehrere Mannschaftstitel, war Bezirksmeister und 2. Bezirksmeister im KK-Gewehr. Heute steht das tägliche Studium der Tageszeitung und Gartenarbeit im Mittelpunkt. Er fährt mit dem Fahrrad und ist gerne zu Fuß unterwegs.
Auch zweiter Vorsitzender Wolfgang Stangl und zweiter Kommandant Andreas Schmid der Feuerwehr Spielberg gratulierten ihrem Ehrenmitglied. Bürgermeister Josef Beimler gratulierte wegen der Coronalage schriftlich, für den Pfarrgemeinderat wünschte Gertraud Götz alles Gute. Aus dem Flosser Land war Josef Barth für den Siedlerbund Floß gekommen.













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