Am Vormittag war der 30 Meter hohe Maibaum von Spielberg noch im Wald von Martin Schwab, am „Schönen-Blick-Bankerl" bei Wampenhof. Acht Stunden später hat die Feuerwehr Spielberg ihn geschmückt und Rautenmuster in die Rinde geschnitzt. Wie üblich hatte Karl Greiner und sein Sohn Johannes mit der Kraft des Kranes präzise den Baum in Stellung gebracht. Die Menschen genießen nun den Frühlingsgruß mitten im Dorf an der Grenze zum Flosser Land.
Das Maibaumaufstellen ist in Albersrieth ein wahres Dorfereignis mit viel Präzision und Wohlfühlcharakter. Unter der souveränen Regie von Dorfchef Andreas Bodensteiner und unter der Aufsicht so mancher Dorfälteren wurde der 33,51 Meter hohe Baum am früher Abend der Walpurgisnacht nach alter Tradition in die Senkrechte gebracht. Die vielen Zuschauer, unter ihnen das Waldthurner Bürgermeisterdreigestirn Josef Beimler, Roman Bauer und Hans-Peter Reil, die auch in Waldthurn, Spielberg und Woppenrieth beim Maibaumaufstellen waren, zeigten sich von der „Urgewalt der Maibaumaufsteller“ begeistert. Der Grill wurde angeschürt und mancher zog sich eine Prise Schnupftabak in die Nase. Gebet und Gesang der Dorfjugend durfte nicht fehlen.
Ruckzuck war der Woppenriether Maibaum durch Sigmund Beimler mit seiner Maibaum-Aufstellkonstruktion unter Sicherung von Franz Gmeiner Weisung und Anleitung von Dorfsprecher Hans Prößl in Stellung gebracht. Schnell konnten die Dorfbevölkerung und die Gäste bei Lagerfeuer in den gemütlichen Teil des Abends und der Nacht übergehen.























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