Im Vereinslokal Wirtsheiner in Spielberg kürten die Seilzieher der Fahrenbergauswahl Paul Völkl zum Ehrenpräsidenten. „Ich war und bin stolz, dass ich in deine Fußstapfen treten durfte“, sagte Vorsitzender Michael Stahl. „Du hast den Verein insgesamt 24 Jahre immer mit einer stoischen Ruhe und Gelassenheit geführt“, meinte Stahl, der seit drei Jahren als Nachfolger von Völkl an führender Position steht. Stahl blickte auf das „seilzieherische Leben“ von Völkl zurück, der bereits bei der Gründung am 28. Juli 1981 dabei war. Völkl fungierte als Kassenprüfer und war von 1995 bis 2019 Präsident. Unvergessen ist das Seilzieherfest unter der Regie von Völkl 1999 in der großen Halle am Landhandel Weig in Ottenrieth. Unter der Federführung des neuen Ehrenpräsidenten feierte man im Jahr 2001 ein großes Fest zum 20-jährigen Bestehen.
„Du hast den Verein in einer gewissen Hochphase des Seilziehens übernommen. Das Interesse anderer Mannschaften am Sport schwand und oft ist das Seilziehen in den Hintergrund getreten“, sagte Stahl. Völkl habe es aber trotzdem geschafft, den Verein der Seilzieher attraktiv zu halten und konnte sogar die Mitgliederzahl auf derzeit 111 erhöhen.
Grandiose Erfolge waren das Seilziehen am Waldthurner Heimatfest (2017) und das große Seilzieherfest im Jahr 2018. Stahl übergab anschließend dem 70-Jährigen die Urkunde zur Ernennung zum Ehrenpräsidenten.
Mit dabei Gründungsvorsitzender Werner Ertl aus Lennesrieth und der frühere Brennmeister der Brennerei Albersrieth, der Waldauer Hans Laubmeier, der ebenfalls Ehrenpräsident ist. Als ehemaliger und derzeitiger „passiver“ Mannschaftführer dankte Bürgermeister Josef Beimler, Völkl für die gesellschaftliche Bereicherung der Marktgemeinde. Er gratulierte Völkl zur Ernennung zum Ehrenpräsidenten und dankte Ehefrau Resi für ihr Verständnis für die Aktivitäten ihres Mannes bei den Seilziehern.







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