Nachdem einige der Spielgeräte dort schon in die Jahre gekommen sind, hatte Jugendbeauftragte Karolina Forster im vergangenen Jahr zu einer Anliegerversammlung geladen. Ziel war es, bei der beabsichtigten Neuanschaffung von Geräten die Wünsche der Eltern und Kinder zu berücksichtigen.
Eingeholt wurden daraufhin Angebote von drei Firmen. Bürgermeister Peter Lehr stellte diese und - mit Katalogbildern - die vorgesehenen Geräte vor: eine Sandrutsche als Anbau an den bestehenden Turm, eine Rutsche für den bereits vorhandenen Hügel und ein Klettergerät für die etwas größeren Kinder.
Die Firma Westfalia könnte diese Geräte - Material ist Recyclingkunststoff - für 7099 Euro liefern, die Firma Sauerland (Douglasienholz) für 4244 Euro und Firma Spiel-Werkstatt (Robinienholz) für 5413 Euro. Lehr merkte an, dass Recyclingkunststoff "etwas teurer, jedoch langlebiger" sei. In der Aussprache über die Beschaffungsaktion sprach sich Korbinian Dunzer (CSU/ÜCW) wegen der Haltbarkeit für Recyclingkunststoff als Material aus. Mit der Begründung "neue geben viel mehr her" sprach sich Hans Bscherer (FW) für den Austausch alter Spielgeräte aus. Auf die vor Ort vorgebrachten Wünsche der Eltern verwies Udo Müller (SPD). Dritter Bürgermeister Klaus Lehl, er hatte am Ortstermin im vergangenen Jahr teilgenommen, sprach von einer sinnvollen Maßnahme und dankte der Jugendbeauftragten für ihren Einsatz und die bereits geführten Vorgespräche mit der Firma Westfalia.
Einstimmig entschied sich der Stadtrat schließlich für Spielgeräte aus haltbarem Recyclingkunststoff. Der Verwaltung erteilte das Gremium zudem die Genehmigung, bei Bedarf auch ein Sonnensegel anbringen zu lassen.
Schon längst Tretboot-Verleih beim Hexenhäusl
Der Kritik der CSU an den Öffnungszeiten des Freibads am Rußweiher und am fehlenden Tretboot-Angebot folgten im Stadtrat deutliche Reaktionen seitens der Freien Wähler und des Bürgermeisters.
Im Bericht über eine Informationsveranstaltung der CSU/ÜCW-Stadtratsfraktion in unserer Zeitung vom 12. Mai war nachzulesen, dass einige Teilnehmer Klage über die Öffnungszeiten des Freibades geführt und angemerkt hatten, dass die Verlegung einiger Tretboote vor das Hexenhäusl überfällig sei.
Hans Bscherer war darüber noch am Mittwoch leicht erbost. Er forderte die CSU auf, "nicht nachzutarocken, was bereits erledigt ist". Der Fraktionssprecher der Freien Wähler erinnerte daran, dass bereits seit vier Jahren auf Drängen seiner Fraktion der Verleih von Tretbooten beim Hexenhäusl stattfinde. Er forderte die CSU auf, sich "nicht mit fremden Federn zu schmücken".
"Die Öffnungszeiten des Rußweiherbades sind seit vielen Jahren für die Zeit vom 15. Mai bis 15. September festgelegt", erinnerte Bürgermeister Peter Lehr. Wenn der Stadtrat dies wünsche, könnten jedoch auch andere Zeiten vereinbart werden, räumte er ein. Gleichzeitig verwies er auf laufende Vorarbeiten für Verbesserungen der Angebote im Badbereich in der Sommersaison.
Mit Nachdruck stellte er den Vorwurf fehlender Tretboote beim Hexenhäusl infrage und erinnerte Kritiker: "Seit Mitte April liegen zwei Tretboote zum Verleih beim Hexenhäusl, das in seinem Außenbereich mit Tretbootverleih wirbt." (rn)













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