(mmj) Zusammen mit einer Schwester wuchs Elfriede Glaser im Elternhaus mit Blick zur Landesgrenze auf. In die Schule ging es in den ersten Jahren nach Schwarzach und später nach Stadlern. Bereits in jungen Jahren half sie beim "Bräu-Hans" in Stadlern in der Gastwirtschaft und Metzgerei mit. Dort lernte sie Anton Glaser, der in der Metzgerei beschäftigt war, kennen. Beide zog es Mitte der 50er Jahre nach München, 1962 kamen sie wieder in die Oberpfalz zurück.
Zwischenzeitlich, im Jahr 1958, standen die jungen Leute in Stadlern vor dem Traualtar. Sechs Kinder gehörten zur Freude der Eheleute schließlich zu ihrer Familie. Trotz der Beschäftigung ihres Mannes bei der örtlichen Münchener Medizin Mechanik, zu deren Betriebsangehörigen auch die Jubilarin einige Jahre zählte, entschlossen sich Anton und Elfriede Glaser 1981 zur Errichtung einer Gaststätte.
Nicht immer auf der Sonnenseite des Schicksals durfte sich Elfriede Glaser wähnen, die bereits vor 20 Jahren ihren Ehemann ans Grab begleiten musste. Fünf Jahre später verstarb Sohn Roland und 2013 blickte sie bereits zu einem ihrer zehn Enkel ins Grab. Dennoch, wenn auch gesundheitlich angeschlagen, schaut die nun 80-jährige realistisch auf ihr Leben.
Ihren Geburtstag feierte sie mit Kindern, Enkeln, sechs Urenkeln und mit einer Ururenkelin. Selbstverständlich war es auch für Bürgermeister Gerald Reiter und Resi Rasp als Vertreterin der Pfarrgemeinde, Glückwünsche zum Jubeltag zu überbringen. Die Abordnung des Schützenvereins Reichenstein gratulierte der ehemaligen Vereinswirtin ebenfalls und dankte besonders dafür, dass das seit April 2012 geschlossene Wirtshaus "Zum Hochfels" weiter als Vereinsheim genutzt werden kann.













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