Stadlern
04.07.2018 - 16:18 Uhr

Die Wiege stand in Ramsau

Mit Familienangehörigen und Vereinsvertretern feierte Alois Müller, daneben seine Frau Gerda, seinen 80. Geburtstag. mmj
Mit Familienangehörigen und Vereinsvertretern feierte Alois Müller, daneben seine Frau Gerda, seinen 80. Geburtstag.

(mmj) Zwei Jahre war Alois Müller alt, als er 1940 mit seinen Eltern von Ramsau nach Charlottenthal kam. Berufsbedingt war sein Vater im Berchtesgadener Land beschäftigt, der dort seine Frau kennenlernte. Seine Schulzeit verbrachte er dann in der Schule in Schwarzach. Den Berufswunsch als Schreiner erfüllte sich der heute 80-jährige mit der Ausbildung bei der Schreinerei Hanamann in Schönsee.

"In d' Welt asse", sagt Alois Müller heute, ging es bereits nach der Lehrzeit zu einer Möbelschreinerei in Calw/Baden-Württemberg. Zwischenzeitlich, im Jahr 1954, bauten seine Eltern in Stadlern ein eigenes Haus. Dieses wurde nach der Heirat mit Gerda Troppmann Heimat für sie und ihre beiden Söhne. Den Unterhalt für die Familie sicherte sich der Jubilar mit der Arbeit bei verschiedenen Baufirmen.

Krankheit und Unfallfolgen waren die Ursache, dass Alois Müller frühzeitig aus dem Arbeitsleben ausscheiden musste. Dennoch blieb er dem Hang zur Holzarbeit mit dem Bau von Tischen, Ruhebänken und zahlreiche Relikten treu, die davon in der Umgebung seines Wohnhauses zeugen. Besonders hatte er sich den Tätigkeiten im Garten verschrieben. Jahrelang engagierte sich der Jubilar als Vorsitzender des örtlichen Gartenbauvereins, dessen Mitglieder ihn für seine Aktivität zum Ehrenvorsitzenden ernannten. Soweit erforderlich, steht er den Gartlern noch heute immer mit Rat und Tat zur Seite.

Zu seinem runden Geburtstag gratulierten Alois Müller nicht nur seine Ehefrau, die Söhne, Schwiegertöchter und vier Enkel, sondern auch Verwandte, Nachbarn und Freunde. Glückwünsche gab es zudem von einer Abordnung der Feuerwehr, dem VdK, der Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt und natürlich vom Gartenbauverein.


 
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