(rhi) Zu Beginn der Woche rückte der Bagger einer Landschaftspflege-Firma an und begann damit, Sträucher und Bäume im Uferbereich zu entfernen. "Damit das Wasser besser ablaufen kann", begründet Bürgermeister Harald Bemmerl die Aktion. In der August-Sitzung des Gemeinderates kündete er einen Maßnahmenkatalog an.
Auslöser waren zwei Starkregen-Ereignisse im Juni und Juli, die zu Überschwemmungen und erheblichen Schäden in den Häusern geführt haben. Die Gemeinde lässt jetzt nicht nur die Ufer des Schreckerbaches entbuschen, sondern auch das Profil des Bachlaufes erweitern.
Anlieger, die provisorische Übergänge über den Bach geschaffen haben, fordert die Gemeinde auf, diese zurückzubauen. Das Gleiche gilt für Einrichtungen zur Wasserentnahme oder zur Zuleitung von Oberflächenwasser. 10 000 Euro lässt sich die Gemeinde die landschaftspflegerischen Maßnahmen am Ufer des Schreckerbaches kosten. Die Untere Natuschutzbehörde hatte dafür die Genehmigung erteilt. An die Haus- und Grundstücksbesitzer appelliert der Bürgermeister, selbst zu prüfen, in welcher Form sie sich künftig besser gegen Starkregen-Ereignisse schützen können.
Zweimal innerhalb weniger Wochen ging über Steinberg am See ein Gewitterregen nieder und überflutete Straßen und Keller. Mit Maßnahmen am Pumpwerk, am Kanalsystem, am Überlaufbecken und am Schreckerbach will sich die Gemeinde gegen künftige "Wolkenbrüche" wappnen.




















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