(rhi) Die aus Schwäbisch-Hall stammende Vertreterin der indischen Heilkunst nahm erstmals an einem Yoga-Festival teil und war angetan vom Ambiente. "Es war nur ein bisschen zu kalt", bedauert die Therapeutin. Wärmende Jacken und Decken brauchte, wer tagsüber an den Workshops und abends an den Konzerten teilnahm. 800 Gäste hatten sich im Vorfeld gemeldet und 214 Euro für das Ticket bezahlt. Sie tauchten vier Tage lang mit internationalen Yoga-Lehrern in die Ebenen der körperlichen und geistigen Selbstfindung und Entspannung ein.
Über ein Jahr lang haben Navid Talebi, Chris Seiler und Tim Küchling "das größte Festival dieser Art" vorbereitet. Den Veranstaltern gefällt das Gelände und die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Movin'Ground-Betreiber Dietrich Schmidt so gut, dass sie nächstes Jahr wieder kommen wollen. Zum Yoga-Sound-and-Sea-Festival gehörte ein abwechslungsreiches Programm mit Acro-Yoga, Thai-Yoga-Massage, Wakeboard- und Stand-up-Paddling und jede Menge Musik. Jeden Abend gab es ein Konzert mit namhaften Künstlern wie Sarah Lesch, Joshua Prem, David Lurey, Mantra Tribe sowie Janin Devi & Andre Maris. Zum Festival kamen indische Köche und Bio-Bäcker. Sie boten vegetarische und vegane Speisen an. Wer andere Brotzeiten bevorzugte, dem stand die Gastronomie im Movin'Ground zur Verfügung. "Ich kenne kein vergleichbares Festival mit dieser Vielfalt", gab Navid Talebi zu verstehen. In fünf Zelten fanden 100 Workshops mit einer Dauer von je 90 Minuten statt.
Neben den Workshops boten die Ausrichter Vorträge an und gaben Tipps für ein gesundes Leben. Chris Seiler nennt "Yoga" einen "Anker der Aufmerksamkeit". "Yoga" sei überparteilich und überkonfessionell und "keine Religion", so Seiler. Es kenne keine sozialen Unterschiede, Vorurteile oder Altersbeschränkungen.
Steinberg am See
02.07.2018 - 16:21 Uhr
Ganz entspanntes Festival
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