(doz) Während Bürgermeister Harald Bemmerl und weitere Offizielle am Montagnachmittag die Baumaßnahme vorstellen, rollt 70 Meter hinter ihnen ein Bagger vorbei. Die Verbreiterung der Industriestraße für eine Abbiegespur Richtung Wake-Board-Anlage und Erlebnisholzkugel hat einen straffen Zeitplan. Bereits Anfang vergangener Woche rückte der Bautrupp an. Am 3. Mai soll alles fertig sein - wenn das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht.
Bürgermeister Harald Bemmerl erklärte bei dem Pressetermin: "Der Steinberger See entwickelt sich. Deshalb müssen wir die Verkehrsführung in die richtige Richtung lenken." Wakeboard- und Minigolf-Anlage sowie Erlebnisholzkugel ziehen immer mehr Touristen an. Die Kommune will auch sicherstellen, dass Busse den Steinberger See hier problemlos anfahren können - das ist bisher noch nicht der Fall.
Straße halbseitig gesperrt
Steinberg am See lässt sich die Baumaßnahme 364 000 Euro kosten. Die Hälfte des Betrags wird gefördert. Nicht nur die Linksabbiegespur soll entstehen. Im Zuge der Maßnahme wird auch die Weiterführung des Geh- und Radweges über die Industriestraße ausgebaut. Die Industriestraße wird während der Bauzeit halbseitig gesperrt. Eine Ampel regelt den Verkehr. Die Zufahrt "Oder" ist in den kommenden Wochen komplett gesperrt. Die Zufahrt erfolgt provisorisch über die Oder-Kreuzung. Wichtig war es dem Bürgermeister zu betonen, dass die Zufahrt zur Wakeboardanlage und der Adventure-Minigolfanlage auch während der Maßnahme möglich ist. Besucher sollten die Beschilderung beachten. Industrie- und Gewerbebetriebe, welche die Industriestraße für den Zuliefererverkehr nutzen, sollten den Bereich weiträumig umfahren, am Besten die Autobahnausfahrt Schwandorf-Nord nehmen. Bemmerl erklärte außerdem, dass Fahrradfahrer darauf achten sollten, dass der Fahrradweg während der Bauzeit nur eingeschränkt nutzbar ist.
Zahlen zur Baumaßnahme
Im März und April werden 215 Meter in der Industriestraße und 57 Meter In der Oder ausgebaut. Die Linksabbiegespur wird um 3,25 Meter breit, 83 Meter Geh- und Radweg kommen dazu. 420 Meter Sickerleitungen zur Entwässerung werden verbaut, 1060 Quadratmeter asphaltiert. 750 Kubikmeter Frostschutz kommt zum Einsatz, demgegenüber stehen 1150 Kubikmeter Bodenaushub.













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