11.07.2018 - 11:12 Uhr
StörnsteinOberpfalz

Aufopfernde Pflegerin

Resi Lerach stirbt im Alter von 87 Jahren. Lange Jahre kümmerte sie sich um Bruder und Schwester und erhielt dafür auch Auszeichnungen.

Theresia Lerach
von Werner ArnoldProfil

(arw) Wir leben in einer Zeit, die immer kälter zur werden scheint. Mit diesem Satz überschrieb der damalige Bürgermeister Konrad Kraus seine Laudatio zur Verleihung der Bürgermedaille im Januar 2001 an Resi Lerach. Am Samstag starb Lerach im Alter von 87 Jahren. „Korsche Resi“ nannten sie die Einheimischen. Geboren wurde sie als als Resi Scharnagl.

Aus verschiedenen Gründen würden immer mehr pflegebedürftige Menschen in Alten- und Pflegeheime abgeschoben, hatte Kraus damals gesagt. Lerach nannte er ein Lichtzeichen. Über 50 Jahre hat sie still und leise mit Herz, Hand und Gefühl im Sinne christlicher Nächstenliebe Samariterdienste für Bruder und Schwester geleistet. Bereits 1986 erhielt Lerach die Staatsurkunde für Pflege eines Menschen mit Behinderung. Aufopferung für den Nächsten war ihr Lebensmotto.

Trauergottesdienst ist am Freitag, 13. Juli, um 10.30 Uhr in St. Salvator. Die Beerdigung schließt sich an.

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